Umweltschutz motiviert Mitarbeiter
Budni erfolgreich im Programm Ökoprofit
Hamburg, 23. April 2010 – Der 13. Durchgang Ökoprofit Hamburg ist abgeschlossen. Insgesamt 15 Betriebe wurden ein Jahr lang in Workshops und Vor-Ort-Begehungen systematisch von Experten begleitet. Ziel war es, bestehende betriebliche Umweltschutzmaßnahmen zu optimieren und weiterführende Maßnahmen nachhaltig zu ergänzen.
Auch Budnikowsky war mit seinem modernen Lager- und Logistikzentrum und vier Filialen am Start. Am Freitag wurde Budni für seine erfolgreiche Teilnahme am Ökoprofit Hamburg Programm in der Handelskammer Hamburg ausgezeichnet.
Das Hamburger Traditionsunternehmen ist somit Umweltpartner der Stadt Hamburg.
Das Projekt Ökoprofit wurde zu Beginn der 90er Jahre durch die Stadt Graz entwickelt.
Das ökologische Projekt für integrierte Umwelttechnik, kurz Ökoprofit, ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kommunen, der örtlichen Wirtschaft und den teilnehmenden Betrieben mit dem Ziel der Betriebskostensenkung unter gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen.
Seit 1998 haben weltweit 2200 Betriebe diesen Weg zur Zertifizierung beschritten und ein Umweltmanagementsystem erfolgreich eingeführt. Damit ist Ökoprofit das zurzeit erfolgreichste Modell zur Wirtschaftsförderung und Umsetzung von Umweltmanagement in Deutschland.
Budni ist mit dem Lager- und Logistikzentrum Allermöhe und den Filialen Bornheide, Sülldorfer Kirchenweg, Neue Große Bergstraße und der Bellealliancestraße dem Projekt beigetreten. Ziel war es, den betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz kontinuierlich weiterzuentwickeln sowie das Umweltbewusstsein aller Mitarbeiter zu sensibilisieren.
Budni-Umweltbeauftragte Susanne Lüth: „Im Rahmen des Projektes wollen wir Kosteneinsparpotenziale im Umgang mit Energie, Wasser, Betriebsmitteln und Abfall offen legen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gewährleisten.“
Dass Umweltschutz auch Spaß machen kann und Mitarbeiter verbindet, war ein weiterer, positiver Effekt. „Schnell hat sich unser Budni-Umweltteam aus den ganz unterschiedlichen Unternehmensbereichen gebildet“, so Susanne Lüth. „Als die Kollegen erst einmal gesehen hatten, dass kleine Schritte bereits große Wirkungen zeigten, waren viele motiviert aktiv mitzumachen.“
Nachhaltigkeit bei Budni
Seit vielen Jahren engagiert sich Budnikowsky im Bereich Umweltschutz. Ein gutes Beispiel dafür ist das Sortiment. Hier liegen Schwerpunkte bei Bio- und Naturkosmetikprodukten, bei den umweltfreundlichen Produkten aus den Bereichen Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel, Papierwaren, Schreibwaren, Energiesparlampen sowie Fairtradeprodukte.
Im Bereich Logistik werden durch intelligente Tourenplanung und einer detailliert geplanten Vollauslastung große Mengen an klimaschädlichen Emissionen eingespart. Der dritte große Bereich in dem Bemühen um nachhaltiges Wirtschaften stellt der Energiesektor dar. So hat Budnikowsky beispielsweise 2006 auf Ökostrom umgestellt. Außerdem spart das neue Beleuchtungskonzept in den Filialen nahezu 30 Prozent Strom ein. Auch werden in temporären Aktionen gezielt und konkret Projekte zum Schutz und Wiederansiedelung heimischer Tierarten, beispielsweise Störche, Spatzen und Bachforellen, durchgeführt. Dabei arbeitet Budnikowsky eng mit Umweltorganisationen wie der Deutschen Wildtier Stiftung und dem NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. zusammen.
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