BUDNI ist bisphenolfrei
BUDNI nimmt bisphenolhaltige Produkte aus dem Sortiment
Hamburg, 5. Juli 2010 – Budni hat bisphenolhaltige Schnuller und Ernährungssauger aus dem Sortiment genommen. Das Hamburger Unternehmen reagierte damit aktiv auf die aktuell geführte Diskussion über mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Babys durch bisphenolhaltige Produkte.
Mehr als 200 Studien wurden in den letzten Jahren zur Klärung des gesundheitsschädlichen Einflusses von Bisphenol A (BPA) durchgeführt. BPA ist die Grundsubstanz zur Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat, kurz PC. Aus PC werden zum Beispiel Lebensmittel-Verpackungen oder Plastikgeschirr hergestellt, vielfach aber auch Teile von Babyartikeln wie Schnuller-Schilder oder Flaschen. In Tierversuchen mit Mäusen gilt es als erwiesen, dass die Substanz das Erbgut schädigt und ein Krebsrisiko erhöht. Bei Menschen konnte eine gesundheitsschädigende Wirkung von BPA bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden.
Auch wenn beispielsweise der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland e. V. (BUND) warnt, BPA in Schnullern könne mit dem Speichel von Kleinkindern in deren Organismus übergehen, hat der Gesetzgeber kein Verbot der Substanz festgelegt. Ebensowenig sah die Europäische Lebensmittelbehörde bislang einen Anlass zu handeln. In der aktuellen Studie zum Thema stellt das Bundesumweltamt fest: „Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA geht davon aus, dass Bisphenol A keine gesundheitlichen Risiken in sich birgt.“
Trotz dieser Aussagen hat Budnikowsky zum 1. Juli BPA-haltige Schnuller und Flaschennuckel aus dem Sortiment genommen.
"Wir haben großes Verständnis für die Sorgen der Eltern. Auch für uns hat der Schutz der Gesundheit der Kinder höchste Bedeutung. Daher haben wir uns entschlossen, Produkte mit BPA aus dem Kinder- und Babysortiment zu nehmen", so Christoph Wöhlke, Mitglied der BUDNI-Geschäftsleitung.
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