Eine erfrischende Art der Hilfe

Budni verkauft „Von-Hand-zu-Hand“ Bioland Apfelschorle

Hamburg, 11. Juni 2009 – Seit dem 28. Mai ist sie auf dem Markt, die „erfrischende Art der Hilfe von Mensch zu Mensch“, wie Harald Düren von der Welthungerhilfe die „von-HAND-zu-HAND“ BIOLAND Apfelschorle nennt. Auf Einladung von Frank Doose, Geschäftsführer „von-Hand-zu-Hand“ präsentierten heute Harald Düren, Welthungerhilfe, Gabriele Wöhlke, Geschäftsleitung Budnikowsky und Peter Rolker, Vize-Präsident des Europäischen Bio-Obstbauernverbandes,  die Idee und das innovative Konzept des Hamburger Lebensmittelunternehmens.


Foto: Sabine Tesche

„Das Prinzip ist ganz einfach“, stellte Frank Doose sein Konzept im Zirkuszelt auf dem Schulgelände Trenknerweg vor: „Wir verkaufen wettbewerbsfähige Produkte – und tun mit dem Gewinn Gutes.“

Basierend auf dem Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung, soll seine Firma „von-HAND-zu-HAND“ das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen zu erreichen. „Natürlich ist der Gedanke der Nachhaltigkeit nicht neu“, meinte der 42-Jährige dazu, „aber so konsequent wie wir hat ihn, soweit ich weiß, im Lebensmittel-Segment hier in Deutschland noch niemand umgesetzt.“

So stammen die Äpfel für die „von-Hand-zu-Hand“-BIOLAND-Apfelschorle vom Obsthof Rolker, einem BIOLAND-Obstbauern aus dem Alten Land, der sich seit 20 Jahren dem biologischen Anbau verschrieben hat und die Etiketten werden mit Umweltfarbe auf Umweltpapier gedruckt. Und natürlich ist „von-HAND-zu-HAND“ ist eine Non-Profit-Organisation, die mit dem erwirtschafteten Überschuss karitative Projekte unterstützt.

Wo sonst aus PR-Gründen Minimalsummen von einem Cent für den guten Zweck abgezweigt werden oder der Käufer ein Stück Regenwald rettet, steht bei „von-HAND-zu-HAND“ der Leitgedanke der Nachhaltigkeit an erster Stelle: „Ich habe diese Firma konsequent nach dem Drei-Säulen-Modell aufgebaut“, sagte Frank Doose, „Wir arbeiten umweltbewusst, wir arbeiten wirtschaftlich – und wir wollen so viel Geld wie möglich in ausgewählte karitative Projekte stecken“. Und dabei trotzdem wettbewerbsfähig sein: „Unsere Produkte erfüllen alle Anforderungen des modernen Marktes für den Kunden mit Umwelt- und Sozialgewissen: Sie stammen aus regionalem biologischem Anbau, sind gesund, schmecken köstlich und sind nicht teurer als andere Premiumprodukte. Nur die Gewinne fließen halt nicht in unsere, sondern in die Taschen derer, die es wirklich brauchen“, beschrieb Doose seine Idee weiter. In diesem Falle nach Sodo, einem kleinen Dorf in Äthiopien. „Wir haben dort in den letzten Jahren mit unserer Hilfe zur Selbsthilfe schon viel erreicht“, erzählte Harald Düren von der Welthungerhilfe, „aber was den Menschen dort noch dringend fehlt, sind Getreidemühlen, damit sie ihr Getreide nicht zehn Kilometer ins nächste Dorf tragen müssen“. Diese Getreidemühlen können jetzt bald gekauft werden – mit dem Geld aus dem Verkauf der „von-Hand-zu-Hand“ Apfelschorle, die Budnikowsky ins Programm genommen hat.

„Der Leitsatz von Budni lautet: Jeden Tag Gutes tun“, erklärte Gabriele Wöhlke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Budnikowsky das Engagement ihrer Firma, „und wir engagieren uns schon lange mit dem „Hamburger Freundeskreis Sodo“ für dieses Dorf.  Auch die Aktion „Kaufen und Helfen“, die wir bei Budnikowsky einmal im Jahr durchführen hat schon viel Geld gebracht. Die „von-Hand-zu-Hand“ Apfelschorle ist jetzt aber das erste Produkt, mit dem wir Sodo regelmäßig unterstützen können.“

„Mit BUDNI, bzw. der Familie Wöhlke, haben wir unseren idealen Partner gefunden“, freute sich denn auch Frank Doose, denn: „Da wir die „Welthungerhilfe“ sowieso als einen unserer potentiellen karitativen Partner ausgewählt hatten, passte es natürlich perfekt, dass die Familie Wöhlke zum Freundeskreis der Welthungerhilfe gehört, die sich für Sodo engagiert“, erklärt Frank Doose das Procedere. „Der Kunde kauft jetzt ein wertiges Produkt, in diesem Falle eine Apfelschorle, und weiß schon beim Kauf, wohin sein Geld fließt: Nämlich nach Sodo. Und dort in den Ankauf von Getreidemühlen.“

Und auch bei der Welthungerhilfe ist man von dem innovativen Hilfsmodell aus Hamburg begeistert: "Wir freuen uns über die kreative Idee und die Unterstützung des Millenniumsdorfes Sodo in Äthiopien" so Harald Düren.

Um die Nachhaltigkeit seines Projektes zu gewährleisten, hat sich Frank Doose nach allen Seiten abgesichert: Von Anfang an begutachtet ein Wirtschaftsprüfer die Einnahmen und Ausgaben, ein externer Beirat wird zurzeit gerade zusammengestellt.  Bleibt die Frage, was einen engagierten Marketingexperten Anfang 40 dazu veranlasst, alle Gebote der freien Marktwirtschaft über Bord zu werfen? „Es geht mir darum, den Umgang mit „wirtschaftlichen Gewinnen“ neu zu definieren, erklärte Frank Doose sein Engagement, „wir arbeiten heute automatisch zuerst für das Haus, das Auto, den besseren Lebensstil und erst dann folgt das Soziale. Aber man kann auch den Baustein „Soziales“ mit in die erste Priorität setzen und das heißt für mich: Nachhaltigkeit oder Nächstenliebe. Und dann definiert sich der „Gewinn“ aus einem Geschäft „als größerer Nutzen für die Allgemeinheit“ und das gefällt mir sehr viel besser“.

Die Chancen für das ehrgeizige Projekt scheinen gut zu stehen: „Der Abverkauf läuft gut“, wusste Gabriele Wöhlke zu berichten – und weitere „von-Hand-zu-Hand“ Bio-Produkte wie Apfelsaft, Apfel + Holunder, Apfel + Kirsch und Apfel + Johannesbeere sind bereits in Planung.

„vHzH“ Bioland Apfelschorle, 0,5 l PET Flasche, 0,99 Euro
In allen Budnikowsky Filialen in und um Hamburg
ab dem 28. Mai erhältlich

PDF-Download

Bild zur Presseinformation - Foto: Sabine Tesche (JPG-Datei, 2304x3072 Pixel, 1.3 MB)

BU: Ehepaar Wöhlke überzeugt sich vom Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" direkt vor Ort in Sodo

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