


Kunst & Kultur-Forum 2007:
Fliegende Menschen - Von Chai Min Werner
Trotz der Größe und des grob bis abstrakt bearbeiteten Materials, machen die lebensgroßen Exponate der Reihe „Fliegende Menschen“ ihrem Namen alle Ehre. Gestreckte Arme und abgerundete Gliedmaßen sowie die Präsentation auf hohen Eisenstangen unterstreichen den Eindruck des Schwebens und der Dynamik. „Das Gefühl von Freude, Schwerelosigkeit und Freiheit überkommt dem Betrachter der Skulpturen“, beschreibt die Künstlerin ihre Ausstellung. Unterstützt werden die „Fliegenden Menschen“ von weiteren Exponaten, die durch den Ausdruck der Ruhe und Bodenhaftigkeit zum Antipol werden.
Holz, Bronze, Stein, aber auch Gemälde in Eitempera oder Aquarell sind Stationen und Ausdrücke ihres künstlerischen Werdeganges. Das Spiel von Licht und Schatten ist es, was Chain Min Cornelia Werner besonders interessiert, was ihren Schaffensprozess beeinflusst. „Ich will das Material sprechen lassen, spüren was durch die Bearbeitung entsteht“, so Werner weiter.
Geboren 1971, hat Chain Min Cornelia Werner schon als Jugendliche ihre künstlerischen Ambitionen entdeckt. Ihr beruflicher Werdegang startete jedoch mit einer Ausbildung zur Erzieherin. Zwar lässt die Künstlerin in der Arbeit mit den Kindern stets künstlerische Elemente einfließen, doch längst steht die Entscheidung fest, Beruf und Privates der Kunst zu widmen. Nach einem erfolgreichen Studium der Bildhauerei und Malerei an der Kunstschule Denis Emmelin in Basel, eröffnet Werner Anfang 2001 ihr eigenes Atelier in Karlsruhe.




