40.000 Euro an Spenden

Erfolgreiche BUDNI-Aktion für Sodo

Vom 22. bis zum 31. Mai 2008 fanden im Rahmen der Aktion „Ausbildung und Ernährung. Hilfe für Sodo“ in allen BUDNI-Filialen „Kaufen & Helfen“-Aktionen statt. Ausgewählte Produkte wie Alnatura-Säfte, Gepa-Schokoladen, Transfair-Kaffee und Naturkosmetik standen den Kunden zum Probieren und Kaufen zur Verfügung. BUDNI spendet 10 Prozent des Verkaufspreises dieser Produkte für das Millenniumsdorf Sodo. Der Erlös von Bargewinnverlosungen, die zeitgleich in den Filialen der Metropolregion Hamburg stattfinden, kommt ebenfalls dem äthiopischen Dorf zugute.

Mit einem Erfolg hat BUDNI seine diesjährige Aktion zugunsten der Deutschen Welthungerhilfe abgeschlossen: 40.000 Euro können in die Unterstützung des äthiopischen Millenniumsdorfes Sodo fließen. Die BUDNI-Kunden spendeten mehr als 22.000 Euro, das Unternehmen fast 17.000 Euro aus einer "Kaufen & Helfen"-Aktion und die Budnianer Hilfe e. V. rundete die Summe schließlich auf.

BUDNI unterstützt den "Hamburger Freundeskreis" der Welthungerhilfe, der auch in diesem Jahr mit unterschiedlichen Aktionen Spenden für die Organisation mobilisiert. Das äthiopische Dorf Sodo steht gegenwärtig im Mittelpunkt vieler Aktivitäten.

In welche Projekte fließen die Spenden?

Durch die Spenden soll die Ernährungssituation, der landwirtschaftliche Anbau, die Hygiene-  und Gesundheitssituation und die schulische Ausbildung verbessert und gesichert werden. Die Grundschulbildung muss für die Kinder die Regel sein, damit sich die Region weiterentwickeln kann. Damit einher geht die Weiterbildung der Bauern. Zudem fehlt es an Aufklärungskampagnen zu HIV/Aids und anderen Krankheiten. Auch eine Verbesserung der Hygiene ist notwendig zur Gesundheitsvorsorge.

Die Welthungerhilfe ist für BUDNI ein Partner des Vertrauens: Sie trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentral Instituts für soziale Fragen (DZI), das alljährlich überprüft wird.

Wer entscheidet über den Verwendungszweck?

Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ berät die Dorfgemeinschaft selbst, wofür die Spendengelder verwendet werden sollen. Dabei wird das Dorf  vom Community Development Service Ethiopia (CDSE) unterstützt. Diese Partnerorganisation der Welthungerhilfe führt u.a. auch Schulungen zum Thema Landwirtschaft oder Gesundheit durch, so dass die Dorfbevölkerung zukünftig auf ihr eigenes Wissen aufbauen kann.

Ziel ist es, die Lebensbedingungen in Sodo dauerhaft so zu verbessern, dass die Bewohner ihren Unterhalt im Dorf selbst erwirtschaften können. Die Bauern lernen daher u.a. Vorräte anzulegen und für schlechte Zeiten vorzusorgen. Zudem erhalten sie Schulungen zur Weiterverarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten.

Für die ökonomische Selbstständigkeit Sodos ist der Schulbesuch für alle Kinder, sowie eine ausgebaute Infrastruktur unbedingte Voraussetzung. Das komplette Umland profitiert von dieser Entwicklung, so dass auch die Situation der Nachbardörfer verbessert wird.

Großer Spendenerfolg schon im Jahr 2007

Mit der Aktion „Wasser ist kostbar. Hilfe für Sodo“ vom August 2007 hatten sich die BUDNI-Filialen für das Millenniumsdorf der Welthungerhilfe eingesetzt. Im Rahmen der ZDF-Spendengala konnten rund 45.000 Euro übergeben werden.

„Die erhoffte Spendensumme wurde Dank der Großzügigkeit unserer Kunden  weit übertrof-fen,“ sagte BUDNI-Geschäftsführer Cord Wöhlke. „Wir bedanken uns bei unseren Kunden ganz herzlich für die Unterstützung der Aktion.“

Was wurde durch die BUDNI-Spendengelder erreicht?

Durch die Spendengelder wurde der Bau eines Gemeinschaftshauses ermöglicht, die den – im Flächendorf Sodo fehlenden – Dorfkern schafft. So wird ein Kommunikationsort für die dörfliche Gemeinschaft geboten, um z.B. über Verbesserungen des landwirtschaftlichen Anbaus zu beraten. Zudem kann das Versammlungshaus als Trainingscenter für Schulungen genutzt werden.

Der Ausbau der Zufahrtsstraße und der Bau zweier Brücken sind ins Auge gefasst, um die Infrastruktur des weit zerstreuten und durch zwei Flüsse geteilten Dorfes zu verbessern. In der Vergangenheit kam es vor allem in der Regenzeit zu tragischen Todesfällen, bei denen die Bewohner bei dem Versuch die Flüsse zu überqueren ertranken.

Eine Thermalquelle und ein Badehaus ermöglichen den Dorfbewohnern Körperpflege und die Behandlung von Krankheiten, damit hygienische und sanitäre Probleme bald der Vergangenheit angehören.

Fakten zu Äthiopien:

  • Äthiopien hat die höchste Unterernährungsrate in Afrika, die dritthöchste weltweit
  • Schätzungsweise 20 Prozent der Kinder erleben ihren fünften Geburtstag nicht
  • Rund 70 Prozent der Bevölkerung lebt in Armut
  • Fast jedes zweite Kind unter fünf Jahren ist unterernährt 

Fakten zu Sodo:

  • In Dürreperioden reicht die Ernte kaum zum Überleben
  • Viele Menschen müssen ihren Lebensunterhalt durch Gelegenheitsarbeit außerhalb des Dorfes in größeren Städten oder sogar den Nachbarländern erwerben
  • Nur 60 Prozent der Kinder besuchen die Schule
  • Die katastrophale Infrastruktur zwingt die Bewohner zu kilometerweite Umwege

 

 

Wir freuen uns, wenn Sie unser Engagement weiterhin interessiert verfolgen und unsere Aktionen unterstützen. Vielen Dank!

Weitere Budni-Themen

Umwelt-Pfandtasche

Unterstützen Sie auch in 2012 die Umwelt!

Mehr

BUDNI-Partner-Apotheken

Satte Rabatte plus 5-fache Bonuspunkte.

Mehr

Karriere

Hier finden Sie, was wir gerade suchen.

Mehr

Kleines Grünes

Der Versuch, ein guter Mensch zu sein.

Mehr

Budni in Ihrer Nähe