UMWELT BEI BUDNI

Seit März 2008 ist Susanne Lüth die BUDNI-Kollegin, bei der die Fäden zum Thema „Umwelt“ zusammenlaufen. Unter anderem sorgte sie dafür, das BUDNIKOWSKY Umweltpartner der Stadt Hamburg wurde. Für budni.de gibt sie Beispiele, wie im Alltag des Drogeriemarktunternehmens der Umweltaspekt schon berücksichtigt wird.

Frau Lüth, was hat sich bei BUDNI getan, seit Sie Ansprechpartnerin für das Thema „Umwelt“ sind? Können Sie uns Beispiele nennen?
 
Um gleich konkret zu werden: Ich habe angefangen, das „umweltfreundliche Büro“ einzurichten. Wir haben aus diesem Bereich jetzt zum Beispiel Ökopapier als Geschäftspapier mit Umschlägen, Kopierpapier, Edding-Stifte, Textmarker und Energie-Schreibtischlampen.

Immer, wenn wir etwas einkaufen, können wir auf die Umweltkriterien achten. Wenn wir technische Geräte kaufen, fragen wir zum Beispiel: Wie steht es mit der Effizienzklasse?

Stichwort „Effizienzklasse“: Welche Maßnahmen hat es bei BUDNI in puncto Energieeinsparung gegeben?

In allen Filialen haben wir die Schaltung der Schaufenster und der Außenwerbung umgesetzt: Sensoren sind eingebaut, sodass das Licht während der Öffnungszeiten brennt, aber nur dann, wenn es erforderlich ist.

In den Filialen haben wir alle Kühlstellen in Wartung. Die Anlagen werden regelmäßig durchgecheckt und die Filter erneuert. Gut gewartete Anlagen verbrauchen 20-40% weniger Energie. Und wir haben begonnen, die offenen Kühlstellen mit Glastüren nachzurüsten.

Bei der Lichtschaltung unterschieden wir zwischen Öffnungs- und Betriebszeit. Es muss nicht morgens beim Verräumen der Ware schon in jeder Theke das Licht brennen und auch nicht gleich der Türluftschleier heizen.

Diverse Filialen reduzieren die Nachtbeleuchtung. Die Fluchtwegsbeleuchtung läuft mit energiesparenden LEDs. Dort, wo es Sinn macht, werden wir das Licht über Bewegungsmelder einschalten lassen,  wie z. B. in Fluren oder Lagerräumen.

Seit etwa zwei Jahren läuft die IT-Ausstattung auf Tagstrom. Das heißt: Alles ist nachts ausgeschaltet, bis auf Telefon, PC und Kühlstellen. In vielen Filialen sind diese Punkte schon umgesetzt worden.

Wie ist die Resonanz bei den Kollegen auf das Thema „Umwelt“?

Wir haben in vielen Räumen – in der Verwaltung und in den Filialen  – Schilder aufgehängt, auf denen steht: „Licht aus wie zuhaus!“ Diese bieten gute Anlässe, immer wieder über das Thema Umwelt und Energie im Team zu sprechen. Und vor Ort in der Filiale kennen die Kollegen dort die Gegebenheiten sowieso am besten.

Sie haben jetzt viele Einzelmaßnahmen dargestellt. Gibt es auch Maßnahmen im großen Rahmen?

Ja sicher. Zum Beispiel beziehen wir schon seit 2006 Ökostrom. Und um unseren betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz kontinuierlich weiterzuentwickeln, beteiligen wir uns mit einigen Filialen und unserem Logistikzentrum am Projekt „Ökoprofit“. Dieses Zertifizierungsverfahren hilft uns, die Mitarbeiter noch stärker für Umweltbelange zu sensibilisieren und den Ressourceneinsatz im Umgang mit Energie, Wasser, Betriebsmitteln und Abfall weiter zu optimieren.

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