Zähneputzen

Babypflege mit Fingerspitzengefühl

Tipps und Tricks wie Eltern Nägelschneiden, Zähneputzen und die Nabelpflege entspannt über die Bühne bringen.

Mit ein paar Kniffen wird die Spezialmission Babypflege für Eltern zum Kinderspiel.

Nagelprobe für Elternhände

Bei Neugeborenen können die Nägel sehr lang sein. Trotzdem sollte man sie in den ersten vier bis sechs Wochen nicht schneiden. Die Gefahr ist groß, das Baby dabei zu verletzen, weil der Übergang vom Nagel zum Nagelbett schwer zu erkennen ist. Sie brechen meist von selbst an der richtigen Stelle ab. Wenn die Nägel so lang sind, dass sich das Baby verletzen kann, helfen auch über die Hände gezogene Söckchen.

Sind die Fingernägel hart genug, kommt eine vorn abgerundete Nagelschere für Babys zum Einsatz. Am besten klappt das Nägelschneiden während das Baby schläft, beim Stillen und nach dem Baden. Beim Schneiden der Fingernägel wird die Fingerkuppe vom Nagel weggezogen, während die Schere der Biegung des Nagels folgt. Die Fußnägel sollten gerade abgeschnitten werden, damit sie nicht einwachsen.

Wenn die Babys Zähne zeigen

Ist die Spitze des ersten Zähnchens zu sehen, geht's los. Anfangs reinigt man den Zahn mit einem feuchten Wattestäbchen. Ist er ganz durchgebrochen, muss eine Zahnbürste mit kleinem Kopf und weichen, abgerundeten Borsten her. Vorsicht ist geboten, denn das Zahnfleisch ist weich und die Kauleiste ist wegen der durchbrechenden Zähne empfindlich.

Mit kleinen Spielereien wird das tägliche Zähneputzen nicht zum Dauerkampf. Wenn der Löwe, oder das Pferd das Maul aufreißen, kann Mami gut putzen. Außerdem schauen Babys sich beim Zähneputzen gern im Spiegel an. Darf das Kind selbst Hand anlegen, ist das Zähnezusammenbeißen passé. Lernzahnbürsten mit Gumminoppen, auf denen das Kind „putzend“ herumkaut, helfen dem Zahnputzneuling, sich an das Gefühl „Bürste im Mund“ zu gewöhnen. Natürlich putzen die Eltern nach.

Wichtig zu wissen: Nach dem Genuss saurer Lebensmittel wie Orangensaft sollte man eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten. Sonst wird die Säure mit der Bürste in den Zahnschmelz einmassiert.

Nabelschau betreiben

Nach der Geburt wird die Nabelschnur mit einer Klemme abgetrennt. Der verbleibende Stummel fällt normalerweise nach spätestens zehn Tagen ab. Bis dahin übernimmt die Hebamme die Nabelpflege. Sterile Kompressen beschleunigen das Austrocknen des Nabels. Damit die Feuchtigkeit der Windel das Austrocknen des Nabels nicht verhindert oder Urin und Stuhlgang die Wunde infizieren, sollte die Windel ihn nicht überlappen.

Erst, wenn der Nabel abgefallen ist, steht Babys erster Badespaß an. Nach dem Bad wird der Bauchnabel vorsichtig abgetrocknet. Sollte er nässen oder sich entzünden sind Kinderarzt oder Hebamme gefragt. Eine Kruste, die sich am Nabel bildet, lieber nicht abpulen. Im Zweifel ist auch hier die Hebamme oder der Kinderarzt zurate zu ziehen.

Tipp:

Jede Menge Tipps zur Babypflege erhalten auch Eltern, die sich für das kostenlose Vorteilsprogramm „Mein Baby“ angemeldet haben. BUDNI schickt den Teilnehmern alle paar Monate ausführliche Broschüren, jeweils abgestimmt auf die Entwicklungsschritte ihres Kindes. Ein weiterer Vorteil von „Mein Baby“ sind Sparcoupons für viele Produkte aus dem Baby-Sortiment. Anmeldeformulare gibt es in den Filialen.

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