Voll konzentriert

Voll konzentriert

Das Telefon klingelt, draußen lärmt der Verkehr und der Kopf sehnt sich nach einem Kissen. Diese Tipps bewirken zwar keine Wunder, helfen aber dabei, sich auch in schwierigen Situationen zu sammeln:

Knabbern erlaubt

Nüsse sind ideale Powersnacks für zwischendurch. Sie enthalten B-Vitamine, diese Vitamingruppe gilt als Gehirn- und Nervennahrung. Das in den knackigen Kernen enthaltene Magnesium beugt außerdem Erschöpfungszuständen vor.

Ausreichend trinken

Jeder weiß es, keiner denkt dran. Wir sollten am Tag mindestens zwei Liter trinken. Der Grund? Das menschliche Gehirn beherbergt über 100 Billionen Synapsen, die Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle weiterleiten. Das funktioniert aber nur, wenn ihnen ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Ein Wasserglas oder eine Teetasse gehören deshalb auf jeden Schreibtisch.

Stöpsel ziehen

Das Telefon klingelt im Zwei-Minuten-Takt und aufpoppende Bildschirmfenster weisen ständig auf neue E-Mails hin. Konzentrationsstörer sind allgegenwärtig. Dauerhaft können wir uns den Anliegen, die so an uns herangetragen werden, zwar nicht verschließen. Aber in wichtigen Konzentrationsphasen darf man es sich erlauben, auch einmal nicht erreichbar zu sein. Dann müssen die E-Mails eben warten und das Telefon wird vorübergehend umgestellt.

Luft und Licht

Sonnenlicht macht wach. Denn es sorgt dafür, dass unser Körper den anregenden Botenstoff Serotonin ausschüttet. Vor allem in der dunklen Jahreszeit ist ein kleiner Spaziergang im Tageslicht deshalb Pflicht. Positiver Nebeneffekt: Der Aufenthalt an der Luft versorgt die kleinen grauen Zellen mit einer Extraportion Sauerstoff.

Leistungshochs dehnen

Vormittags bis 12 Uhr und nachmittags ab 16 Uhr können sich die meisten Menschen am besten konzentrieren. Nach dem Mittagessen, wenn der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist, kocht das Gehirn dagegen auf Sparflamme. Austricksen können wir unseren Biorhythmus zwar nicht. Aber wer mittags von fetten Gerichten die Finger lässt überwindet die träge Phase schneller. Fisch, Geflügel oder Tofu und natürlich Gemüse sind optimal.

Nicht verzetteln

Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen? Egal was manche behaupten, das kann keiner. Wer produktiv arbeiten möchte, muss seine Aufmerksamkeit auf eine Sache konzentrieren. Deshalb: Auch wenn es überall brennt und man in Arbeit versinkt, eine Prioritätenliste schreiben und die Punkte nacheinander abarbeiten.

Zwischendrin Verschnaufen

Um leistungsfähig zu bleiben, müssen wir den Rädchen in unserem Gehirn regelmäßig eine Auszeit gönnen. Wichtig ist es, diese kleinen Pausen einzulegen, bevor der Kopf schon so erschöpft ist, dass er die Arbeit verweigert. Dabei sollte man allerdings Tätigkeiten meiden, die die Konzentration ebenfalls fordern. Denn auch wenn es Spaß macht, zwischendurch Moorhühner auf dem Bildschirm zu schießen, Ruhe schenkt es unserem Geist nicht.

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