
Anti-Aging für Anfänger
Sie kommen nicht über Nacht. Doch vielleicht fallen sie nach einer besonders kurzen Nacht das erste Mal auf: feine Linien auf der sonst noch glatten Haut. Ein guter Grund, es mit der Pflege nun besonders genau zu nehmen.
Gestern die einfache Feuchtigkeitscreme, heute eine ganze Riege Anti-Falten-, Anti-Aging-, Straffungs- und Repair-Produkte? So abrupt sollte die Pflegestrategie nicht wechseln. Die Haut braucht schließlich nur einen sanften Anschub. Die Pflege soll den Stoffwechsel der Haut unterstützen und ihr helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Ebenfalls sinnvoll ist die Verteidigung gegen zellschädigende freie Radikale. Antioxidantien bauen gegen diese ein Schutzschild auf.
Aller Anfang ist leicht
Die meisten Produkte geben eine grobe Altersempfehlung. Auch Auslobungen wie „gegen erste Fältchen“ zeigen, dass sich die Pflege an Einsteigerinnen richtet. Diese Orientierungshilfen sollte man annehmen. Ob ein Produkt zum individuellen Hautbedürfnis passt, zeigt sich nach einigen Wochen: Wenn die Haut praller und rosiger wirkt, leistet die Creme gute Arbeit. Fettiger Glanz und Pickelchen sind dagegen ein Zeichen dafür, dass die Haut zu üppig versorgt wird. Dann sollte man auf eine leichtere Formel, beispielsweise Gel oder Emulsion, umsteigen.
Der Hals lügt nie
Der Hals und die Hände werden bei der Pflege oft übersehen – und später sieht man ihnen das Alter umso deutlicher an. Bei Frauen in den Dreißigern verlangen Hals und Dekolleté noch nicht nach Spezialprodukten. Sie sind schon zufrieden, wenn sie ihren Anteil von der Gesichtscreme abbekommen. An den Händen sind es neben Falten vor allem die Pigmentflecken, die sie optisch altern lassen – die Folge vieler Sonnenstunden. Außerhalb der Handschuhsaison lohnt sich deshalb der Griff zu einer Handcreme mit Lichtschutzfaktor.
Entkrampfen ohne Botox
Das Leben hinterlässt seine Spuren. Mimikfältchen sind der Beweis dafür, dass wir lachen, nachdenken – ja, und auch missmutig oder wütend sind. Der Welt von jetzt an mit maskenhafter Ausdruckslosigkeit zu begegnen, wäre übertrieben. Einige Angewohnheiten darf man trotzdem überdenken: der Sonne ohne Sonnenbrille zu begegnen. Wer sehr viel blinzeln muss, kann die Augen bei längeren Radtouren und Spaziergängen zusätzlich mit Hut oder Schirmmütze schützen.
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