Die perfekte Kombination

Gesunde Kopfhaut – Schönes Haar

Ein gesunder Haarschopf strahlt Jugendlichkeit und Kraft aus. Doch was darunter liegt,
nehmen viele Menschen erst richtig wahr, wenn sie sich selbst auf unangenehme Weise bemerkbar macht: die Kopfhaut.

Im Prinzip unterscheidet die Kopfhaut nichts von der restlichen Haut des Körpers.

Unübersehbar ist jedoch, dass sie sehr viele Haare trägt – ein Überbleibsel aus längst vergangener Zeit, als Körperbehaarung die Haut, vor Sonneneinstrahlung, Wärmeverlust
und Parasiten schützte. So ist die Kopfhaut auch heute noch eine äußerst aktive Haarfabrik. Die Haarwurzeln produzieren immer wieder neue Eiweißzellen und schieben das Haar nach oben, bis es sich nach zwei bis sechs Jahren von der Nährstoffversorgung löst und schließlich ausfällt.

Wie anderes Hautgewebe auch, erneuert sich die Kopfhaut ständig:

Etwa 28 Tage dauert es, bis eine neue Hautzelle ihren Wachstumsprozess durchlaufen hat und abgestoßen wird. Gut für diesen natürlichen Prozess ist, dass das Kopfhautgewebe bestens durchblutet wird. Das ist mit ein Grund, weshalb es bei richtiger Pflege selten zu Problemen kommt.

Das Gesündeste für die Kopfhaut ist, die Haare regelmäßig zu waschen.

Wird der Kopf nicht mindestens ein bis zwei Mal pro Woche gereinigt, überfettet die Kopfhaut, da sie viele Talgdrüsen besitzt. Sie sondern unter der Oberhaut ein natürliches Hautfett ab und umhüllen damit das herauswachsende Haar. Das bleibt geschmeidig und trocknet nicht aus – vorausgesetzt, die Kopfhaut ist gesund.

Kommt es tatsächlich zu einer Überfettung der Haare, hilft ein einfaches Anti-Fett-Shampoo.

Zu trockene, juckende Haut lässt sich dagegen gut mit einem ölhaltigen Produkt beruhigen. Treten trotz regelmäßigen Haarewaschens auffällig viele Schuppen auf, kann ein harmloser Hefepilz dahinterstecken. Durch ihn werden übermäßig viele Wachstumsstoffe freigesetzt, die Hautzellen lösen sich nicht korrekt voneinander ab, und statt vier Wochen dauert es nunmehr eine, bis der Zyklus der Hauterneuerung abgeschlossen ist. Die Folge: Schuppen. Sie bestehen aus 50.000 bis 100.000 kleinsten Zellen, die zu einem Haufen verklebt sind. Abhilfe schaffen Shampoos mit dem Wirkstoff Zinkpyrithion, der gegen diesen Pilz gerichtet ist. Menschen, die veranlagungsbedingt zu dem Hefepilz neigen, können dauerhaft zum Schuppenshampoo greifen.

Haarige Vorurteile

Wer Schmutz- und Fettpartikeln auf dem Haupt mit regelmäßiger Hygiene beikommt, hat
also schon viel für eine gesunde Kopfhaut getan. Selbst Haartönungen, -colorationen oder
eine Dauerwelle können ihr in der Regel nichts anhaben. Die Fälle, in denen es zu Allergien
mit starkem Juckreiz kommt, sind selten. Was der Kopfhaut allerdings sehr wohl schadet, ist
ein chronischer Zug an den Haaren. Wer also stets einen straff gebundenen Zopf oder strengen Dutt trägt, muss mit einem unwiderruflichen Untergang der Haare an der Stirn und den Seitenrändern rechnen.

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