
Stylingprodukte
Haare stylen – aber typgerecht
Haare können es ihren Besitzern selten recht machen. Während die einen über dünne Strähnen klagen, die am Kopf anliegen wie Schnittlauch, verzweifeln die anderen über dem Versuch, ihre störrische Lockenmähne in Form zu bringen.
Die gute Nachricht:
Mit typgerechten Stylingprodukten lösen sich Haarprobleme oft in Luft auf.
Wolkiger Volumenspender
Locker, fluffig, leicht – Schaumfestiger sieht nicht nur aus wie Eischnee, in der Tat bewirkt er im Haar ähnliches wie das Eiweiß im Kuchen: Er sorgt dafür, dass das Endergebnis schön luftig wird. Wer vor dem Föhnen eine Hand voll im Haar verteilt, haucht sogar schlaffen Spaghetti-Strähnen Leben ein. Positiver Nebeneffekt: Schaum erzeugt nicht nur Fülle, sondern schützt auch die Haarstruktur vor der Föhnhitze.
Naturbursche
Keine Frage, Schaumfestiger ist ein Experte für so genanntes „big hair“. Wer dezentere Fülle und einen natürlicheren Look bevorzugt, greift besser zum Föhn-Spray. Man verteilt es vor dem Föhnen im Haar. Da es die Strähnen nicht beschwert, eignet es sich übrigens besonders für feines Haar.
Krausenbändiger
Krauses Haar ist oft störrisch und lässt sich schlecht frisieren. So genannter Glättungsbalm, den man vor dem Föhnen im Haar verteilt, gleicht Wellen aus und macht das Haar geschmeidiger. Glättungsbalm ist aber auch ein Tipp für alle, die zu sprödem Haar neigen. Denn er verleiht trockenem Haar, was ihm fehlt: Glanz. Bei feinem oder leicht fettendem Haar ist dieses Stylingprodukt allerdings weniger vorteilhaft. Denn in Verbindung mit dem öligen Fluid wirkt es schnell ungepflegt.
Cremiger Kringler
Cremegel sorgt dafür, dass Locken sich von ihrer Schokoladenseite präsentieren. Der cremige Helfer verwandelt auch eher undefiniertes Kraushaar in wohlgerundete Löckchen. Wer ihn ins handtuchtrockene Haar einmassiert, kann anschließend die Lockenpracht mit Föhn oder Lockenstab behandeln oder einfach an der Luft trocknen lassen. Bei gänzlich glattem Haar ist die Anwendung allerdings verlorene Liebesmüh.
Verwandlunsgkünstler
Gel ist der Freund aller Kurzhaarfrisuren. Es akzentuiert einzelne Strähnen und ist stark genug, um das Haar vollständig an den Kopf zu kleben oder es im wahrsten Sinne des Wortes zu Berge stehen zu lassen. Letzteres funktioniert am besten, wenn man das Stylingprodukt ins nasse Haar gibt. Wer es weniger extrem wünscht, sollte Gel aber nur im trockenen Haar verwenden. Bei mittellangem und langem Haar ist Creme-Gel ohnehin die bessere Wahl. Es gibt zwar weniger Halt als Gel, verhärtet dafür aber nicht und sieht natürlicher aus.
Glamourboy
Der Frisur Struktur verleihen, einzelne Partien hervorheben und das Haar zum Glänzen bringen: Das sind die Styling-Eigenschaften von Wachs. Halt geben ist dagegen weniger sein Ding. Wachs wird grundsätzlich ins trockene Haar eingearbeitet. Welcher Kopf von diesem Produkt profitiert? Sprödem Haar tut die Extraportion Glanz gut, außerdem wird es geschmeidiger. Wer dünnes oder fettiges Haar hat, sollte vom Wachs aber besser die Finger lassen, damit das Haar später nicht strähnig und ungewaschen wirkt.
Sprühender Klassiker
Ob lang oder kurz, ob spröde oder fettig, Haarspray ist für alle Haartypen geeignet und fixiert am Ende des Stylings alles, was vorher mit Sorgfalt in Form gebracht wurde. Haarspray gibt es mittlerweile für viele verschiedene Bedürfnisse. Manche Produkte verleihen zusätzliches Volumen, andere sorgen für Glanz, wieder andere unterstützen die Glättung des Haars. Für besonders starken Halt sorgt Haarlack.




