Graue Haare stylen

Styling-Tipps für graues Haar

Die Grau-Frage

Irgendwann steht jeder vor der Frage: Färben oder die grauen Strähnen akzeptieren? Egal für was man sich entscheidet. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sein Haar gut aussehen zu lassen.

Schick in Silber

  • Wie graue Haare wirken, hängt zum Großteil von der Frisur ab. Mit der klassischen Dauerwelle wirkt der Look schnell altbacken. Ein Bob oder ein raffinierter Kurzhaarschnitt hingegen passen zu einer Frau, die mitten im Leben steht. Graue Haare können natürlich auch lang getragen werden. Am besten sieht das aus, wenn eine Naturwelle für Volumen sorgt und die Spitzen regelmäßig nachgeschnitten werden. Bei deutlich dünner gewordenem Haar empfiehlt es sich, eher auf kurz umzusteigen.
  • Silber sieht edel aus. Was vielen Frauen weniger gefällt, ist der Gelbstich, der sich beim natürlichen Ergrauen zeigen kann. Spezielle Silbershampoos und Spülungen können den Gilb-Effekt mindern: Die in ihnen enthaltenen lila und blauen Farbstoffe sorgen als Komplementärfarben für einen Ausgleich.
  • Wenn graue Haare störrisch oder glanzlos erscheinen, liegt das meist daran, dass sie vor allem während der Wechseljahre dünner und trockener werden. Oft tut ihnen dann eine besonders sanfte Pflege gut, wie sie viele Naturkosmetik-Serien bieten. Auch Pflegelinien für strapaziertes Haar sind einen Versuch wert.

Farbspiele

  • Wenn die Grauen noch deutlich in der Minderheit sind, sorgt eine Intensivtönung für ein schönes Farbergebnis. Bei einem Grauanteil von über 30 Prozent können Tönungen allerdings nichts mehr ausrichten – eine dauerhafte Coloration muss her. Geht das auch auf natürlichem Weg? Graue Haare nehmen Pflanzenfarben zwar an, jedoch in geringerem Maße als pigmentiertes Haar. Die grauen Haare bleiben deshalb heller als der Rest des Haares. Sind sie eher fein verteilt, ergibt das einen lebendigen Strähnchen-Effekt. Bei einem hohen Grauanteil kann das Haar dagegen leicht scheckig aussehen.
  • Ob Sie beim Färben nah an Ihrer früheren Haarfarbe bleiben oder Farbexperimente wagen, ist Geschmackssache. Eine bewährte Regel lautet: Ab 50 sind die dunklen Zeiten vorbei. Schwarz oder Dunkelbraun bilden dann einen zu starken Kontrast zum Teint, der mit den Jahren blasser wird. Wenn graue Haare erblonden sollen, muss eine Coloration diesen Job übernehmen. Einfache Blondierungen dagegen funktionieren nicht. Sie ziehen lediglich Pigmente aus dem Haar, die in grauem Haar aber gar nicht mehr vorhanden sind.
  • Auch wenn die Hersteller ihre Colorationen mit Pflegesubstanzen angereichert haben – ein Wellnesserlebnis ist das Färben für die Haare nicht. Zwischen den einzelnen Colorationen sollten Sie deshalb nur den Ansatz nachtönen. Um die Leuchtkraft der Coloration zu erhalten und die Haare zu schonen, pflegen Sie sie am besten mit Produkten, die auf coloriertes Haar zugeschnitten sind. Und mindestens einmal in der Woche sollte das Haar „in Kur“ gehen.

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