
Achtung, es wird bunt
Zeigt her eure Finger
In Grau, Grün oder Glitzer schmücken trendige Nagellacke unsere Fingerspitzen. So trägt man Nagellack am besten auf.
Die Handtasche auf die Kleidung abzustimmen, war für die Dame von einst selbstverständlich. Was früher für die Tasche galt, gilt heute für die Nägel. Mit Nagellack werden sie zum i-Tüpfelchen unseres Outfits.
1. Gute Grundlage
Vor jeder Maniküre erst einmal die Nageloberfläche mit Nagellackentferner entfetten. Denn nur so haftet der Lack optimal. Darauf folgt eine Schicht Unterlack, der Rillen ausgleicht und verhindert, dass sich die Nägel verfärben. Er sollte nach dem Auftragen mindestens fünf Minuten lang trocknen.
2. Nicht geschüttelt, sondern gedreht
Damit die Farbpigmente sich gleichmäßig verteilen, vor dem Auftragen das Fläschchen waagrecht halten und um die eigene Achse drehen, niemals schütteln. Dann entstehen Bläschen. Wer jetzt noch den Pinsel an der Flaschenöffnung abstreicht, kann loslegen.
3. Perfekter Pinselstrich
Mit dem Auftragen des Lacks immer in der Mitte des Nagels beginnen und sich dann zu den Seiten vorarbeiten. Für den Fall, dass der Nagellack verläuft, immer an den Kanten einen Millimeter aussparen. Anschließend den Lack etwa zehn Minuten lang trocknen lassen.
4. Sicher versiegelt
Wer Kratzer im Lack vermeiden möchte, trägt als letzten Maniküre-Schritt eine Schicht Oberlack auf. Er verleiht zusätzlichen Glanz und verbessert die Haltbarkeit. Beim Trocknenlassen gilt: Nur Geduld, der Lack ist noch einige Minuten nach dem Auftragen sehr empfindlich.
5. Verschnaufpause
Sowohl Lack als auch Entferner trocknen die Nägel aus. Wer ihre Elastizität dauerhaft erhalten möchte, sollte ihnen deshalb mindestens einmal in der Woche eine Auszeit gönnen, in der sie nicht von Lack bedeckt sind. In dieser Phase ist Verwöhnen angesagt, am besten mit Nagelcremes oder Ölen. Denn sie durchfeuchten die Nägel und schützen vor dem Einreißen und Splittern. Produkte, die Vitamine oder Mineralien enthalten, dringen tief in die Nagelplatte ein und pflegen auch die empfindliche Nagelhaut. Aber auch Bestandteile wie Aloe vera und Sheabutter spenden Feuchtigkeit. Pflegelacke mit Biotin oder Silizium sind übrigens besonders sinnvoll bei brüchigen Nägeln. Andere Produkte arbeiten mit Eiweißmolekülen, die die geschädigte Nagelstruktur stärken.




