Zwischenbilanz:

Herausforderung gemeistert

Noch ist alles frisch und doch gibt es schon Routine. Knapp 100 Tage arbeiten die neuen Azubis in den BUDNI-Filialen. Drei von ihnen erzählen, wie es bisher für sie gelaufen ist.

J. Bykov aus der Filiale Jarrestraße in Winterhude

Jochen Bykov aus der Filiale Jarrestraße in Winterhude

„Kaffee kochen, fotokopieren und Botengänge erledigen – so einen Ausbildungsbeginn kannte ich aus Erzählungen von Bekannten. Bei mir in der Filiale lief es glücklicherweise ganz anders: An meinem ersten Tag hat mir die Teamleiterin eine eigene Abteilung zugeteilt. Für diesen Sortimentsbereich bin ich verantwortlich, das bedeutet: Ich verräume die Waren, berate Kunden und mache Bestellungen.

Klar, ich weiß noch lange nicht alles, aber wenn ich bei einer Kundenfrage Hilfe brauche, ist ein Kollege zur Stelle. Ich war von Anfang an nicht der Azubi, sondern ein Mitarbeiter, der eine Ausbildung zum Drogisten macht. Wir sind einfach ein gutes Team.

Natürlich gibt es auch anstrengende Momente. Wenn ich in der Filiale zehn Stunden auf den Beinen war, falle ich zu Hause meist gleich ins Bett. Dennoch finde ich, dass ein Zehn-Stunden-Tag in der Filiale meist schneller vergeht als sechs Stunden in der Berufsschule. Ich weiß bereits jetzt, dass ich nach der Ausbildung auch weiterhin bei BUDNI bleiben möchte. Mein Ziel ist es, Teamleiter zu werden und eine eigene Filiale zu führen.“

A. Nölker aus der Filiale Alstertaler Einkaufszentrum

Antonia Nölker aus der Filiale Alstertaler Einkaufszentrum

„Um genau zu sein, habe ich mittlerweile schon über 900 Tage Filial-Erfahrung. In meiner Abi-Zeit fing ich an, bei BUDNI als Mitarbeiterin in der Warenverräumung zu arbeiten. Am Anfang war es für mich einfach eine gute Möglichkeit, nebenbei noch ein wenig Geld zu verdienen. Aber mir wurde schnell klar, dass ich mehr als nur einen Nebenjob wollte: Ich bewarb mich für eine zweijährige, also verkürzte Ausbildung zur Drogistin.

Obwohl ich meine Ausbildung in derselben Filiale absolviere, in der ich auch vorher gejobbt habe, ist vieles anders: Ich arbeite öfter am Computer – was ich interessant finde – und sitze an der Kasse – was ich momentan noch ziemlich stressig finde. Durch den Unterricht in der Berufsschule wächst auch mein Wissen über das Sortiment und ich fühle mich schon sicherer, wenn Kunden mich etwas fragen.

Besonders schwer fielen mir die ersten Tage im Berufsleben, denn einen 10-Stunden-Tag kannte ich nicht aus der Schulzeit. Am dritten Tag nach Ausbildungsbeginn kam ich abends nach Hause und war fest entschlossen, die Ausbildung abzubrechen. Ich dachte, man würde zu viel von mir verlangen und erwarten – und ich würde es nicht leisten können. Doch je länger ich dabei bin und je mehr ich lerne, desto mehr Ehrgeiz entwickele ich. Wenn ich morgens in die Filiale gehe, freue ich mich auf mein Team, mit dem ich nun schon eine Weile arbeite, und auf neue Herausforderungen, die mich über meine Grenzen hinauswachsen lassen.“

Mit dem Hamburger Familiensiegel zeichnen Senat, Handels- und Handwerkskammer kleine und mittlere Unternehmen aus, die ihren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern.
BUDNI trägt das Siegel seit 2007.

 

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