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Für eine
saubere Umwelt
Wie Du Mikroplastik vermeiden kannst
Mikroplastik ist in aller Munde, doch oft bleibt einiges unklar. Wir erklären, was Mikroplastik ist, wo man es findet und wie man es vermeiden kann.

Was ist Mikroplastik?

Mikroplastik – das sind Anteile von winzig kleinem Kunststoff*. Du findest es zum Teil in Kosmetikprodukten, wo es für bestimmte positive Produkteigenschaften, wie z. B. als Hitzeschutz in Haarsprays oder Bindemittel in Gesichtscremes, genutzt wird. Beim Duschen oder Haarewaschen können die Kunststoffe so ins Wasser gelangen.
Leider filtert noch nicht jede Kläranlage Mikroplastik aus dem Wasser. Somit können die Kunststoffteilchen in unsere Flüsse und Meer gelangen und sich unter anderem als Schicht auf dem Meeresgrund ablagern. Da Mikroplastik jedoch nur schwer biologisch abbaubar ist, zersetzt es sich nur langsam und belastet das Meer für sehr lange Zeit.
Studien haben gezeigt, dass Mikroplastik im Meer wie ein „Magnet“ wirkt und giftige Stoffe (wie z. B. Pestizide) anzieht. Zudem wird es von kleinen Krebsen und Fischen gefressen, da diese es mit Nahrung verwechseln. So gelangt Mikroplastik in unsere Nahrungskette –  mit potenziell gesundheitlichen Risiken für alle Lebewesen in der Nahrungskette und somit auch für uns Menschen.
Die genauen gesundheitlichen Risiken für uns Menschen sind bis heute noch nicht geklärt, doch besteht bei Mikroplastik –  nicht zuletzt auch aufgrund seines giftigen „Ballasts“, den es auf seiner Reise durchs Meer „einsammelt“ –  wie bei anderen Kunststoffen auch der Verdacht, dass es negativ auf den Hormonhaushalt des Menschen oder gar krebserregend wirkt.
Es gibt übrigens noch weitere Quellen für Mikroplastik wie z. B. Textilien aus Kunststoff, deren kleinste Fasern sich beim Waschen in der Waschmaschine lösen oder auch z. B. den Abrieb von Autoreifen auf den Straßen.
Neben diesem sogenannten „primären“ Mikroplastik können auch achtlos weggeworfene Flaschen oder Fischernetze aus Plastik im Meer zu Mikroplastik werden, indem sie durch Sonnenlicht, Wind und Salzwasser verwittern und in immer kleinere Teile zerfallen. Dies nennt sich dann „sekundäres“ Mikroplastik.
Im Folgenden stellen wir einzelne Aktionen vor, wie wir gemeinsam die Umwelt schonen und schützen können.

Mikroplastikfreie und umweltfreundlichere
Putz- und Waschmittel
Regalkennzeichnung bei BUDNI
Regalkennzeich

Mikroplastikfreier einkaufen

Mit jedem Einkauf, bei dem Du mikroplastikfreie Produkte kaufst, hilfst Du der gesamten Umwelt. Mikroplastikfreie Produkte enthalten statt des Kunststoffes pflanzliche oder mineralische Stoffe, die im Wasser relativ gut abgebaut werden können. Dies ist somit gut für die Tiere, die Meere und schlussendlich auch für uns Menschen.
Im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung haben viele Hersteller vereinbart, feste Mikroplastikpartikel aus ihren Produkten zu entfernen. Auch BUDNI hat sich der freiwilligen Selbstverpflichtung angeschlossen und die festen Partikel aus allen Eigenmarken-Produkten entfernt.
Um unseren Kunden und damit auch Dir das nachhaltige Einkaufen zu erleichtern, haben wir „Wegweiser“ an unseren Kosmetikregalen angebracht. Diese markieren Produkte, die definitiv mikroplastikfrei sind. Übrigens ist auch das neue Regal mit umweltfreundlicheren Reinigungsmitteln frei von Mikroplastikpartikeln.

Wer ganz sicher sein will und komplett auf Kunststoffanteile in den Inhaltsstoffen verzichten möchte, kann auf auch die Siegel zertifizierter Naturkosmetik achten. Diese Siegel sind auf den Produktverpackungen abgedruckt – z.B. Natrue, BDIH oder EcoCert.

*s. Stellungnahme des Umweltbundesamts unter: https://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das
© iStock.com/alexemanuel