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Alles auf einen Blick

Siegel-Infos.

Wir legen großen Wert darauf, unser nachhaltiges und umweltfreundliches Sortiment auszubauen. Damit Du die Besonderheiten der nachhaltig produzierten Produkte immer direkt im Blick hast, kennzeichnen wir unsere Artikel mit bestimmten Qualitäts- und Sicherheitskriterien. Die unten aufgeführte Übersicht stellt Dir die wichtigsten Kennzeichnungen und ihre Bedeutung zusammen, sodass Du stets weißt, wofür die einzelnen Siegel stehen. So ist Dir die Orientierung im Siegel-Dschungel garantiert! Viel Spaß beim Informieren!

A.I.S.E
A.I.S.E

A.I.S.E. ist der internationale Verband für Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Pflegemittel, der offiziell diese Industrie in Europa vertritt.

Die oben abgebildeten Siegel beziehen sich auf das Thema nachhaltiges Waschen und Reinigen. Sie sind auf Produkten wie Wasch- und Reinigungsmitteln zu finden. Die Initiative A.I.S.E. möchte Hersteller solcher Produkte anregen, nachhaltigere Produkte herzustellen und Verbraucher aufrufen, diese nachhaltiger zu verwenden. Unterschieden wird zwischen zwei Siegeln:

  1. Siegel mit grünem Kranz: Hier handelt es sich um ein Produktsiegel. Es wird auf der Vorderseite abgedruckt und zeigt, dass die Anforderungen für ein umweltfreundlicheres Produkt und zum Einsatz weniger gefährlicher Inhaltsstoffe umgesetzt werden. Ein solches Produkt geht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, in Übereinstimmung mit den besten Kenntnissen in der Industrie.
  2. Siegel ohne grünen Kranz: Dieses Siegel zeigt auf, dass keine Anforderungen an das konkrete Produkt gestellt werden. Es handelt sich um ein firmenbezogenes Siegel. Es zeigt, dass das herstellende Unternehmen sich freiwillig als Mitglied verpflichtet hat, sich nachhaltig zu verbessern.
ASC
ASC

Der ASC wurde 2010 vom WWF gegründet mit dem Ziel, Standards für umweltverträgliche und sozial verantwortungsvolle Aquakultur zu entwickeln. Die ASC-Standards sind global anwendbar und wollen die konventionelle Fischzucht nachhaltiger machen. Die ASC-Standards stellen - unabhängig von der Fischart – strenge Anforderungen entlang von sieben Prinzipien an die Zuchtbetriebe:

  • Rechtskonformität: ASC-zertifizierte Farmen müssen die nationalen Gesetze und Richtlinien einhalten.
  • Erhalt des Ökosystems vor Ort: Fischfarmen dürfen sich nicht in einem Gebiet mit hohem Naturschutzwert befinden und es muss sichergestellt sein, dass wichtige Lebensräume wie beispielsweise Mangrovenwälder nicht zerstört werden.
  • Schutz der Wasserressourcen: ASC-zertifizierte Farmen müssen die Wasserqualität regelmäßig prüfen. Ihr Eintrag von Stoffen wie Phosphat, Stickstoff etc. muss innerhalb vorgegebener Grenzwerte bleiben. So werden negative Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung, wie beispielsweise den Meeresboden, gering gehalten.
  • Schutz der wild lebenden Fischbestände: Die ASC-Standards verbieten jegliche Beeinträchtigung von gefährdeten Tierarten. Farmen müssen Maßnahmen umsetzen, um das Entkommen von Fischen auf ein Minimum zu reduzieren und so den Wildbestand zu schützen.
  • Verantwortungsvolle Nutzung von Futtermitteln und anderen Ressourcen: Um den zusätzlichen Druck auf Fischbestände zu minimieren, verlangen die ASC Standards strikte Grenzen für Wildfisch im Futtermittel. Ferner muss die vollständige Rückverfolgbarkeit zu einer verantwortungsvollen Quelle gewährleistet sein, die im Idealfall zertifiziert ist. Dies gilt sowohl für Wildfisch als auch für pflanzliche Bestandteile wie Palmöl oder Soja.
  • Tiergesundheit: ASC-zertifizierte Farmen müssen das Einschleppen und den Ausbruch von Krankheiten so gering wie möglich halten. Die Anwendung von Medikamenten ist nur als letzte Option und nur nach Verordnung durch den Tierarzt erlaubt.
  • Soziale Verantwortung: ASC-zertifizierte Farmen müssen die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einhalten. Demnach ist jegliche Form von Kinder- und Sklavenarbeit verboten. ASC-zertifizierte Farmen stellen ein sicheres Arbeitsumfeld dar, in dem Angestellte einen angemessenen Lohn erhalten und geregelte Arbeitszeiten haben. Außerdem muss der Farmbetrieb Rücksicht auf die umliegenden Gemeinden nehmen.

Die Fischzuchten werden durch unabhängige Gutachter auf die Einhaltung der Kriterien kontrolliert. Anschließend wird ASC-zertifizierter Fisch gemäß des Rückverfolgbarkeits-Standards entlang der Lieferkette physisch von anderen Produkten getrennt. So können Sie sicher sein, dass Produkte mit dem ASC-Siegel wirklich den strengen Anforderungen der ASC-Standards gerecht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.asc-aqua.org

BDIH
BDIH

Das Label soll den Begriff kontrollierte Naturkosmetik definieren und für Verbraucher Orientierung schaffen. Darüber hinaus hat es den Anspruch, zu einem fairen Wettbewerb der Hersteller und Vertreiber von Naturkosmetik beizutragen.
Mindestens 60 Prozent aller Kosmetika der Marke, zu der das jeweils gelabelte Produkt gehört, müssen den BDIH-Standard erfüllen. Dazu gehören folgende Vorgaben:

  • für die Produkte dürfen keine künstlich hergestellten Farb- und Duftstoffe, Silikone, Paraffine und andere Erdölprodukte verwendet werden
  • die Rohstoffe müssen überwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau kommen
  • 15 pflanzliche Rohstoffe, wie etwa Jojobaöl, Olivenöl oder Sojaöl, aber auch Palm- und Kokosöl, müssen stets von zertifiziert ökologisch angebauten Pflanzen stammen.
  • neben den überwiegend pflanzlichen zugelassenen Rohstoffen sind auch Stoffe, die von Tieren produziert werden (z.B. Milch und Honig) gestattet.
  • Rohstoffe aus toten Wirbeltieren (z.B. tierische Fette) sind verboten
  • Tierversuche sind bei der Herstellung, Entwicklung und Prüfung der Endprodukte verboten; Rohstoffe, die nach dem 31.12.1997 an Tieren getestet wurden, sind ausgeschlossen.
  • gentechnisch veränderte Organismen dürfen nicht eingesetzt werden
  • die Produkte müssen umwelt- und ressourcenschonend hergestellt werden
  • die Verpackungsmaterialien müssen aus recycelbaren Materialien bestehen und möglichst sparsam eingesetzt werden.


BIO Austria
BIO Austria

Das BIO AUSTRIA Logo findet sich hauptsächlich auf direkt vermarkteten Bio-Produkten. Es steht für den Verband der österreichischen Biobäuerinnen und Biobauern. Diese wirtschaften nach eigenen Verbandsrichtlinien, die strenger sind als von der EU-Bio-Verordnung vorgegeben.

Mehr Infos gibt's unter: https://www.bio-austria.at/

Bioland
Bioland

Das Bioland-Markenzeichen steht für hochwertige Bio-Lebensmittel, die auf natürliche Weise hergestellt werden. Tragen dürfen es die Produkte der über 7.000 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer, die Mitglied im Bioland-Verband sind. Ebenso sind die Lebensmittel von mehr als 1.000 Bioland-Partnern – von der Molkerei über die Brauerei bis hin zum Metzger und Bäcker – mit dem Bioland-Markenzeichen gekennzeichnet. Sie alle arbeiten nach den strengen Bioland-Richtlinien. Bereits seit 1971 bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Natur und machen Bioland zum führenden Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol.
Gemeinsam haben die Bioland-Mitglieder ein Leitbild für die Landwirtschaft der Zukunft erarbeitet. Diese sieben Bioland-Prinzipien geben ein Ziel und eine Richtung vor, um die Methoden und Verfahren des organisch-biologischen Landbaus fortlaufend zu verbessern und weiterzuentwickeln.
Die sieben Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft sind:

  • im Kreislauf wirtschaften
  • Bodenfruchtbarkeit fördern
  • Tiere artgerecht halten
  • wertvolle Lebensmittel erzeugen
  • biologische Vielfalt fördern
  • natürliche Lebensgrundlagen bewahren
  • Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Die Bioland-Mitglieder und -Partner arbeiten darüber hinaus nach den Bioland-Richtlinien und verpflichten sich damit, mehr als die gesetzlichen Mindeststandards einzuhalten. Bioland-Bauern müssen beispielsweise ihren gesamten Betrieb nach den Bioland-Richtlinien bewirtschaften. Eine teilweise konventionelle Bewirtschaftung, wie nach den gesetzlichen Vorschriften zulässig, ist bei Bioland nicht erlaubt. Einige weitere Beispiele: Bioland-Mitglieder dürfen pro Hektar nur 140 Legehennen oder 280 Hähnchen halten, während nach den gesetzlichen Vorschriften mit 230 Legehennen oder 580 Hähnchen knapp die doppelte Tieranzahl pro Fläche erlaubt ist. Strenger reglementiert ist auch die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen: Nach den gesetzlichen Vorschriften können selbst in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft 53 Zusatzstoffe verwendet werden – bei Bioland ist der Einsatz bei der Verarbeitung auf 24 begrenzt.
Erfahren Sie mehr über Bioland unter www.bioland.de/marke.

Biopark
Biopark

Der ökologische Landbau ist in der EG-Öko-Verordnung seit Anfang der 1990er Jahre gesetzlich geregelt. Jeder Öko-Betrieb wird von einer unabhängigen und staatlich zugelassenen Kontrollstelle auf die Einhaltung der Verordnung überprüft.
Die Prinzipien des Ökolandbaus sind:

  • geschlossener Betriebskreislauf
  • artgerechte Tierhaltung
  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
  • Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit
  • Verbot der Gentechnik
  • Produktion hochwertiger Lebensmittel

Der ökologische Anbauverband BIOPARK e.V. wurde 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Inzwischen gehören dem Verband landwirtschaftliche Betriebe, Verarbeiter und Händler in 15 Bundesländern an, die nach den BIOPARK® - Richtlinien arbeiten. Somit ist der gesamte Warenfluss von der Erzeugung bis zum Endprodukt unter Kontrolle und garantiert die Einhaltung der strengen Verbandsrichtlinien. Diese Biopark-Richtlinien, die in verschiedenen Punkten deutlich über die Mindestanforderungen der EU-Öko-Verordnung hinausgehen, werden ständig überprüft und an neue Gesetze und Vorgaben angepasst. So stellt der Verband zum Beispiel an die Tierhaltung hohe Ansprüche. Die Biopark-Richtlinien verlangen ausreichend und artgemäßen Auslauf für alle Tierarten und Weidegang sowie betriebseigenes Futter. In Biopark-Betrieben wird kein Tier in Anbindehaltung gehalten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.biopark.de

Bio-Siegel
Bio-Siegel

Das deutsche und das europäische Bio-Siegel stehen für Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Das deutsche Bio-Siegel wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vergeben, wohingegen die Vergabe des europäischen Bio-Siegels von staatlich zugelassenen Kontrollstellen erfolgt. Für beide Siegel gelten jedoch die gleichen Kriterien nach der EG-Öko-Verordnung. Ziel ist die Förderung der biologischen Landwirtschaft über klar definierte gesetzliche Regelungen.

Im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft wird in der ökologischen Landwirtschaft besonderer Wert auf Kreisläufe im landwirtschaftlichen Betrieb gelegt – vor allem im Anbau von Nahrungs- und Futtermitteln und in der Tierhaltung.

Hierbei wird darauf geachtet, dass:

  • Fruchtfolgen auf den Feldern beim Anbau von pflanzlichen Produkten abwechslungsreich gestaltet werden
  • tierische Produkte aus artgerechter Tierhaltung stammen
  • das Tierfutter aus ökologisch erzeugten Futtermitteln besteht und Antibiotika und Leistungsförderern ausgeschlossen werden (z. T. wird auch das Futter auch auf dem eigenen Betrieb angebaut)
  • auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet wird
  • leicht löslicher, synthetisch-mineralischer Dünger verboten ist
  • gentechnisch veränderten Organismen keine Verwendung finden
  • die Lebensmittel keiner Bestrahlung ausgesetzt und keine künstlichen Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe enthalten sind

Die Siegel sind im Lebensmittelbereich z. B. auf Fleisch- und Milch-, Gemüse, Obst, Gewürzen, und Getreideprodukten zu finden.

Blauer Engel
Blauer Engel

Beim Kauf von Produkten mit dem Siegel „Der Blaue Engel“ wird garantiert, dass besonders hohe Umweltansprüche eingehalten werden. Das vom Bundesumweltministerium stammende Siegel ist besonders glaubwürdig und wird durch die RAL GmbH verliehen. Das Umweltbundesamt überprüft alle drei bis vier Jahre die Kriterien des „Blauen Engel“. Auf diese Weise werden Unternehmen gefordert, ihre Produkte immer umweltfreundlicher zu gestalten. 

Das Siegel wird in verschiedenen Produktkategorien vergeben, in jeder gelten gesonderte Bestimmungen:
Im Bereich der Wasch- und Reinigungsmittel steht das Siegel für Produkte, die ohne gefährliche Chemikalien auskommen und die sich nach der Nutzung besonders gut in Gewässern abbauen lassen. Dies trifft z.B. auch auf Handgeschirrspülmittel, Maschinengeschirrspülmittel, aber auch Shampoos, Seifen und Duschgele zu.

Bei Papierprodukten kennzeichnet das Siegel Papiere, die zu 100% aus Altpapier hergestellt sind. Es wird besonders auf die Einsparung von Ressourcen die Reduktion von Umweltbelastungen geachtet. Zusätzlich werden Anforderungen an den Chemikalieneinsatz gestellt.

Auch Hygienepapiere, Kosmetiktücher, etc. werden mit dem Siegel "Der Blaue Engel" zertifiziert, sofern diese aus Altpapier, statt Frischfastern hergestellt wurden. Das gleiche gilt für Koch- und Heißfilterpapiere.

Auch Recycling-Kunststoffe wie Mehrwegtransportverpackungen sind hier mit eingeschlossen.

Die einzelnen Vergabekriterien finden Sie unter: www.blauer-engel.de/fuer-unternehmen/Vergabegrundlagen

Climatepartner
Climatepartner

Climatepartner bieten Unternehmen Lösungen für Klimaschutz – indem sie ihnen helfen, CO2-Emissionen zu berechnen und zu reduzieren, Klimaschutzstrategien umzusetzen und CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte auszugleichen. So können Unternehmen und Produkte klimaneutral werden.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.climatepartner.com/de

Cosmos Organic / Cosmos Natural
Cosmos Organic / Cosmos Natural

Zusammen mit den französischen Verbänden Cosmebio und Ecocert, ICEA aus Italien und der britischen Soil Association hat der deutsche BDIH über viele Jahre hinweg den Cosmos-Standard mitentwickelt. Er speist sich deshalb aus den bisherigen Kriterien der fünf Zertifizierungsorganisationen.
Seit Anfang 2017 gilt für alle fünf Gründungsmitglieder, dass sie neue Produkte ausschließlich nach dem Cosmos-Standard zertifizieren dürfen. Dafür gibt es neue Siegel, die aus zwei Komponenten bestehen: Dem bekannten Logo des Zertifizierers (der weiterhin die Prüfung durchführt) und einer Cosmos-Signatur – „Cosmos Natural“ oder „Cosmos Organic“, je nachdem, ob es sich um Naturkosmetik oder um Biokosmetik handelt.

Cradle to Cradle
Cradle to Cradle

Cradle to Cradle („Von der Wiege zur Wiege“) ist ein Siegel der gemeinnützigen Organisation Cradle to Cradle Products Innovation Institute.

Ziel ist die Förderung eines Wirtschaftssystems ohne Abfall. Das heißt, dass alle Materialien, die in einem Produkt eingesetzt werden, wiederverwertet oder biologisch abgebaut werden können. Das Siegel zeichnet Produkte aus, die umweltsichere, gesundheitlich unbedenkliche und kreislauffähige Materialien verwenden. Die Anforderungen decken daher überwiegend die frühesten Stufen der Wertschöpfung ab.

Das Siegel wird in fünf verschiedenen Stufen vergeben; der Bewertung liegt die höchste Stufe, Platin, zugrunde. Das Cradle to Cradle Siegel ist direkt am Produkt zu finden.

DAAB-Siegel
DAAB-Siegel

Das Siegel stammt vom „Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.“. Dieser setzt sich für Kinder und Erwachsene mit Allergien, Asthma und Neurodermitis sowie für empfindliche und hypersensitive Personen ein. Mit dem DAAB-Siegel erhalten Kunden eine zuverlässige Orientierung, dass gekennzeichnete Produkte anhand der DAAB Kriterien geprüft wurden. Hinter dem Label stehen umfassende Anforderungen an die Qualität der Inhaltsstoffe und eine Reihe von Verträglichkeitsprüfungen, welche die gute Verträglichkeit der Produkte belegen.

Demeter
Demeter

Der Demeter e.V. ist der älteste Bioverband in Deutschland und weltweit. Schon seit 1924 bewirtschaften Demeter-Landwirte ihre Felder biodynamisch. Aufgrund der lebendigen Kreislaufwirtschaft gilt die Demeter-Landwirtschaft als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung und geht weit über die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hinaus. Die Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise geht auf Impulse Rudolf Steiners zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte.
Grundlage für eine Kennzeichnung von Lebensmitteln und anderen Produkten mit dem Demeter-Markenzeichen ist die Einhaltung der Richtlinie für die Zertifizierung von „Demeter“ und „biodynamisch“, die jährlich durch Demeter angepasst und heraus gegeben wird. Die Einhaltung der in der Richtlinie gemachten Vorgaben zur Erzeugung, Verarbeitung und dem Handel von Demeter-Produkten wird jährlich in allen teilnehmenden Betrieben aus den genannten Bereichen durch unabhängige akkreditierte Kontrollstellen gewährleistet.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.demeter.de/inhalte

Donau Soja
Donau Soja

Donau Soja ist eine internationale und gemeinnützige Organisation mit Sitz in Wien.
Donau Soja zertifizierte Produkte (Futtermittel wie Lebensmittel) werden ohne Gentechnik, regional, nachhaltig, rückverfolgbar und mit verringertem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hergestellt.
Das Qualitätslabel „Donau Soja“ zeichnet Lebensmittel aus, die aus oder unter Verwendung von Donau Soja-Sojabohnen hergestellt wurden. Das "Gefüttert mit Donau Soja" Label zeichnet Produkte aus, die tierischer Herkunft sind, dessen Tiere Donau Soja-zertifiziertes Futtermittel gefressen haben. Die wesentlichen Merkmale von „Donau Soja" sind die Herkunft von Soja aus dem Donauraum (Länder des Donaubeckens laut internationaler Donauschutz-Kommission, siehe DS Standard) und die Gentechnikfreiheit, basierend auf den Produktions-, Kontroll- und Kennzeichnungsrichtlinien der ARGE Gentechnik-frei (Österreich), des Verbands Ohne Gentechnik (VLOG, Deutschland) oder des OGT Donauraum Standards. Weitere Kriterien sind die Einhaltung der Pflanzenschutzrichtlinien der Europäischen Union plus Verbot von schädlicher/vor-Erntehandlung, die Einhaltung der Arbeits- und Sozialrechte der EU und der Internationalen Labour Organisation (ILO), so wie die Verwendung landwirtschaftlicher Flächen, die bis 2008 bereits als solche gewidmet waren.
Die Einhaltung des Donau Soja Standards wird durch eine unabhängige und externe Kontrollstelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette, je nach Risikoeinteilung, sogar bis hin zum Landwirt kontrolliert. Als zusätzliche Sicherheit erfolgen Einkäufe und Verkäufe von Sojabohnen nur mittels eigenen Chargenzertifikaten, die im IT-System von Donau Soja erfasst sind. Darüber hinaus beauftragt der Verein selbst risikobasierte Systemkontrollen. Die Nichteinhaltung führt zu Sanktionen bis hin zum Ausschuss aus dem Donau Soja Programm.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.donausoja.org

Ecocert
Ecocert

Die Zertifizierung erfolgt nach dem europaweitem privaten Standard COSMOS (COSMetic Organic Standard). Dieser wurde von fünf Gründungsmitgliedern entwickelt: BDIH (Deutschland), Cosmebio (Frankreich), Ecocert Greenlife SAS (Frankreich), ICEA (Italien) und Soil Association (Großbritannien). Ziel war es, gemeinsame Mindestanforderungen festzulegen, die Zertifizierungsregeln für biologische und natürliche Kosmetika zu harmonisieren und Institutionen für den Sektor zu etablieren.

Ecocert bietet hier eine Zertifizierung nach dem COSMOS- Standard an. Der COSMOS-Standard verfolgt dabei die folgenden Ziele:

  • Verwendung von Inhaltsstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Förderung der Verwendung von Zutaten aus ökologischem Landbau
  • Verwendung von umweltfreundlichen und gesundheitlich unbedenklichen Herstellungs- und Produktionsprozessen
  • Einbeziehung und Erweiterung des Konzepts der "grünen Chemikalien"


ECOCERT prüft daher in allen Produkten die Abwesenheit von GVO, Parabenen, Phenoxyethanol, Nanopartikeln, Silizium, PEGs, synthetischen Duft- und Farbstoffen, sowie tierischen Inhaltsstoffen (außer Milch, Honig usw.). Die Produkte müssen frei von Tierversuchen sein. Zudem dürfen nur recycelbare oder biologisch abbaubare Verpackungen verwendet werden. 

Weitere Information z.B. zum Standard und Zertifizierungsverfahren stehen auf der COSMOS Webseite zur Verfügung.

ECO Garantie
ECO Garantie

Siegelinhaber ist Probila-Unitrab, ein Mitgliederverband des ökologischen Landbaus mit Sitz in Belgien. Neben Aktivitäten im Lebensmittelbereich vergibt der Verband das Ecogarantie Siegel für Wasch- und Reinigungsmittel.

Das Siegel kennzeichnet Wasch- und Reinigungsmittel, die überwiegend aus ökologisch angebauten Inhaltsstoffen bestehen. Zudem werden weitere umweltschonende Anforderungen gestellt. Diese beziehen sich zum Beispiel auf die Abbaubarkeit und die Toxizität des Produkts. Außerdem werden auch Anforderungen an den Herstellungsprozess gestellt. Beispielsweise darf bei der Herstellung nur erneuerbare Energie genutzt werden.

Mehr Infos: https://ecogarantie.eu/de/

Energieeffizienz-Erkennung
Energieeffizienz-Erkennung

Farbige Effizienzskalen machen den Energieverbrauch von Produkten sichtbar und erleichtern es Kunden europaweit, beim Kauf energieeffiziente Produkte zu wählen. Gleichzeitig sorgen die Effizienzskalen für mehr Wettbewerb zwischen den Herstellern, da potenzielle Kunden die angezeigte Energieeffizienz von Geräten bei der Kaufentscheidung stärker berücksichtigen.
Die Europäische Union legt bei der Vergabe von Effizienzklassen den europaweit einheitlichen Rahmen fest. Zentral ist dabei die Rahmenverordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung (EU) 2017/1369 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04. Juli 2017.
Der Anwendungsbereich der Verordnung umfasst grundsätzlich alle energieverbrauchsrelevanten Produkte. Damit sind nicht nur Haushaltsgeräte gemeint, sondern auch Produkte für gewerbliche Anwendungen (zum Beispiel Gewerbliche Kühlgeräte) sowie Produkte, die zwar selber keine Energie verbrauchen, jedoch maßgeblichen Einfluss auf den Energieverbrauch haben (zum Beispiel Wärmeschutzfenster).

Mehr Infos gibt's hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Energie/energieverbrauchskennzeichnung-von-produkten-01-rahmenverordnung.html

EU Ecolabel
EU Ecolabel

Dieses Siegel ist in der gesamten EU anerkannt. Es kennzeichnet Produkte und Dienstleistungen, die geringere Umweltauswirkungen als vergleichbare Produkte haben. Je nach Produktgruppe stehen andere Kriterien im Vordergrund. Das Siegel ist z.B. auf Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln (Anforderungen an die Inhaltsstoffe und die Abbaubarkeit der Produkte), auf Textilien oder im Papierbereich (u.a. Beschränkung des Chemikalieneinsatzes) zu finden, dazu zählen:

  • Absorbierende Hygieneprodukte
  • Grafisches Papier, Hygienepapier und Hygienepapierprodukte
  • Handgeschirrspülmittel
  • Maschinengeschirrspülmittel
  • Reinigungsmittel für harte Oberflächen
  • Rinse-off-Kosmetikprodukte
  • Waschmittel
  • Weiterverarbeitete Papiererzeugnisse


Weitere Informationen unter: www.eu-ecolabel.de/produktgruppen-kriterien

Fairtrade
Fairtrade

Das Fairtraide-Siegel zeichnet fair gehandelte Produkte aus, die bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Bauern und Beschäftigte, einen schonenderen Umgang mit der Umwelt sowie die Entwicklung von Gemeinschaftsprojekten in Entwicklungsländern fördern.
1,6 Millionen Kleinbauern und Beschäftigte in Afrika, Asien und Latienamerika profitieren bereits von stabilen Mindestpreisen, der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte und der Förderung von umweltschonendem Anbau. Fairtrade steht zudem für einen festen Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt. Außerdem erhalten die Erzeuger eine Fairtrade-Prämie, die von den Bauern-Kooperativen dafür verwendet wird, Gemeinschaftsprojekte zu finanzieren. Fairtrade bietet Unterstützung, Schulungen und Beratung für Produzenten in den Anbauländern.
Die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob bei Produzenten und Händlern die Fairtrade-Standards eingehalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllt werden.
Nur Produkte, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade-Standards entsprechen, dürfen das Fairtrade-Siegel tragen. Wichtige Bestandteile der Standards sind zum Beispiel:

  • Ein fester Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt
  • Eine Fairtrade-Prämie, die von den Bauern-Kooperativen dafür verwendet werden muss Projekte zu finanzieren, die der Gemeinschaft zu Gute kommen: wie zum Beispiel den Bau einer Schule, einer Krankenstation oder auch Investitionen in die lokale Infrastruktur
  • Das Verbot von Zwangsarbeit und illegaler Kinderarbeit
  • Diskriminierungs-Verbot
  • Ein Aufschlag für biologisch angebaute Produkte
  • Umweltstandards schränken den Gebrauch von Pestiziden und Chemikalien ein und verbieten gentechnisch veränderte Saaten


Weitere Informationen finden Sie unter: www.fairtrade-deutschland.de

Flustrix
Flustrix

Jede Art von Produkt kann sich für eine der Flustix PLASTIKFREI-Zertifizierungen qualifizieren. Produktkomponenten wie Verpackungen oder Inhalt lassen sich separat prüfen und kennzeichnen. 
Das Zeichen flustix RECYCLED zertifiziert in Kollaboration mit dem Audit- und Lizenzpartner DIN CERTCO Produkte, die ganz oder teilweise aus Sekundärstoffen bestehen. flustix RECYCLED bietet nicht nur Klarheit für Endkonsumenten, sondern auch für Halbzeuge, Komponenten und Rohstoffe (Kunststoffrezyklate) kann eine Kennzeichnung im B2B-Bereich sinnvoll sein. Das Siegel bietet ebenso Transparenz über den Rezyklat-Typ.

Mehr Infos gibt's hier: https://flustix.com/was-kennzeichnen-wir/

Forest Stewardship Council®
Forest Stewardship Council®

Das FSC®-Siegel des Forest Stewardship Council® kennzeichnet Holz-, Papier- und Tissue-Produkte aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft: FSC®-zertifizierte Forstbetriebe übernehmen gleichermaßen wirtschaftliche, ökologische und soziale Verantwortung.
Der Forest Stewardship Council® (FSC) hat das Ziel, eine umweltgerechte, sozialverträgliche, aber auch wirtschaftliche Holznutzung zu sichern und zu zertifizieren. FSC hat dazu einen Standard entwickelt, der international anerkannt ist.
FSC®-gelabelte Produkte stammen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft: Für ihre Herstellung wird nicht mehr Holz entnommen als nachwächst, und die Forstbetriebe übernehmen neben der wirtschaftlichen in gleichem Maße auch ökologische und soziale Verantwortung:

  • Besitzansprüche, Landnutzungsrechte, Verantwortlichkeiten und die Rechte indigener Völker müssen berücksichtigt werden.
  • Gute Beziehungen zur lokalen Bevölkerung und die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte sind notwendig.
  • Die Auswirkungen auf die Umwelt müssen so gering wie möglich sein (z.B. Verwendung standortgerechter Baumarten, Vermeidung von Pestiziden).
  • Die Bewirtschaftungspläne müssen nachhaltig ausgerichtet sein, die nachhaltige Bewirtschaftung muss kontrolliert und bewertet werden.
  • Seltene und bedrohte Arten müssen geschützt werden.
  • Wälder mit hohem Schutzwert müssen erhalten werden.

Quelle und mehr Informationen: www.fsc-deutschland.de

Global Organic Textile Standard
Global Organic Textile Standard

Die Abkürzung steht für Global Organic Textile Standard. Dieser wird im Textilverarbeitungsbereich verwendet und kennzeichnet Textilien, die aus biologisch erzeugten Naturfasern (also z.B. Bio-Baumwolle) bestehen. Hierbei wird zwischen zwei Stufen unterschieden. Produkte aus mindestens 70 % kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Tierhaltung werden mit dem Hinweis „made with X % organic“ beschrieben. Ab 95 % Bio-Anteil ist der Zusatz „organic“ erlaubt.

Das Siegel bildet viele nachhaltigkeitsbezogene Vorteile ab:

  • Es steht für eine umwelt- und sozialverträgliche Herstellung.
  • Azofarbstoffe oder allergieauslösende Farbstoffe sind ebenso verboten wie Chlorbleiche.
  • Die zertifizierten Textilien sind nickelfrei.
  • Die Verpackungen und Produktteile sind PVC-frei.
  • Das Produkt muss höchsten qualitativen Standards genügen: es muss schweiß-, licht- und waschecht sein.


Der Standard erfordert regelmäßige Kontrollen, sowohl vor Ort als auch entlang der Produktionskette.

Weitere Informationen unter: www.global-standard.org/de

Leaping Bunny
Leaping Bunny

Das Siegel „Leaping Bunny“ ist derzeit das einzige international gültige Siegel, das Kosmetik ohne Tierversuche auszeichnet. Es wird von der Coalition for Consumer Information on Cosmetics (CCIC) vergeben, einem Netzwerk von acht Tierschutzorganisationen aus verschiedenen Ländern.
Die Unternehmen, die das Siegel verwenden, verpflichten sich, keine Tierversuche durchzuführen, in Auftrag zu geben oder sich daran zu beteiligen; das betrifft ausnahmslos alle Inhaltsstoffe und Endprodukte. Sie beziehen auch keine Inhaltsstoffe, Rezepturen oder Produkte von Unternehmen, welche dafür Tierversuche durchgeführt oder in Auftrag gegeben haben. Die Firmen etablieren zudem für ihre Lieferkette ein effektives Kontrollsystem mit regelmäßigen Prüfungen.

Mehr Infos gibt es hier: https://www.leapingbunny.org/

Rezeptur ohne Mikroplastik
Rezeptur ohne Mikroplastik

Das Siegel für Hygiene-, Pflege- und Reinigungsprodukte, die ohne den Einsatz von Mikroplastik hergestellt werden. Hier folgen wir der Definition des BUND e.V.: der Begriff Mikroplastik umfasst synthetische Polymere (Kunststoffe) mit einer Größe von bis zu 5 Millimetern in fester Form, sowie in flüssigem und halbfesten Zustand.
Auch wenn die Auswirkungen auf die Umwelt noch nicht vollständig abschließend erforscht sind, ist dessen Vermeidung ein wichtiges Ziel für BUDNI. Bei den Kosmetik-Eigenmarken verzichtet BUDNI schon seit geraumer Zeit auf den Einsatz von festem Mikroplastik. Durch die sorgfältige Überarbeitung vieler Produkt-Rezepturen aus dem Bereich Hygiene, Pflege und Reinigung werden wir kontinuierlich auch flüssiges Mikroplastik durch Alternativen ersetzen. *
Zur leichteren Orientierung für unsere Kunden haben wir unser Siegel „Rezeptur ohne Mikroplastik“ entwickelt.

Weitere Informationen zum Thema Mikroplastik gibt es hier.


*Bezogen auf die Rezeptur, nicht auf die Verpackung oder Trägerstoffe (wie z.B. Tücher)

MSC
MSC

Der Marine Stewardship Council vergibt sein blaues MSC-Logo als Umweltsiegel für nachhaltig arbeitende Fischereien. Wildfisch mit dem MSC-Siegel wird bestandserhaltend und umweltschonend gefischt.
Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine internationale gemeinnützige Einrichtung. Sie hat das Ziel, der Überfischung entgegenzuwirken. Nur Fischereien, die bestandserhaltend und umweltschonend fischen, erhalten das blaue MSC-Siegel für nachhaltige und vorbildlich geführte Fischereibetriebe:

  • Es darf nicht mehr Fisch entnommen werden als nachwachsen kann.
  • Die Fischbestände dürfen sich in ihrer Zusammensetzung – zum Beispiel nach Alter oder Geschlecht – nicht verändern.
  • Das Ökosystem Meer darf nicht beeinträchtigt werden hinsichtlich Struktur, Produktivität, Vielfalt und Beziehungen zwischen den Arten.
  • Es muss ein Fischerei-Managementsystem eingesetzt werden, das auf die nachhaltige Nutzung des Meeres ausgerichtet ist.

Quelle und mehr Informationen: www.msc.org/de

NATRUE-Siegel
NATRUE-Siegel

Dieses Siegel kennzeichnet Produkte, die dem hohen NATRUE-Standard für Kosmetikprodukte entsprechen. Ein unparteiischer, strenger Zertifizierungsprozess durch externe Zertifizierer sorgt für Transparenz und Sicherheit. Produkte mit dem Siegel sind zu 100 % aus natürlichen, naturnahen und naturidentischen Stoffen hergestellt.

Es müssen mindestens 75 % einer Produktserie dem NATRUE-Standard entsprechen, damit das Siegel verwendet werden darf.

Vorteile NATRUE-zertifizierte Produkte: 

  • sie sind frei von Inhaltsstoffen aus der Erdölchemie,
  • beinhalten keine genetisch modifizierten Stoffe,
  • die Produkte enthalten keine synthetischen Duft-, Konservierungs- oder Farbstoffe
  • und sie kommen ohne Silikonöle und Derivate aus.

Darüber hinaus, gibt es drei Zertifizierungsstufen des NATRUE-Siegels::

  1. Naturkosmetik
  2. Naturkosmetik mit Bio-Anteil
  3. Biokosmetik

Schon die erste Stufe setzt einen hohen Grundstandard voraus. Je höher der Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung, desto höher die Zertifizierungsstufe. Bei Naturkosmetik mit Bioanteil beträgt dieser Anteil mindestens 70%, bei Biokosmetik mindestens 95%.

Mehr Infos unter: https://www.natrue.org/de/

Naturland
Naturland

Produkte mit dem Naturland Zeichen wurden nach den strengen Naturland Richtlinien hergestellt. Diese gehen weit über den gesetzlichen EU-Standard hinaus, daher genießen Naturland Produkte ein Höchstmaß an Vertrauen und Sympathie. Mit seinen über 38.000 Mitgliedsbetrieben weltweit zählt Naturland zu den größten Öko-Verbänden. ?Die Entwicklung von Richtlinien und ihre Umsetzung in die Praxis ist das Herzstück der Arbeit eines ökologischen Anbauverbandes
Im Zentrum aller Naturland Richtlinien steht ein ganzheitlicher Ansatz, nachhaltiges Wirtschaften, praktizierter Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft und Wasser sowie der Schutz des Verbrauchers. Naturland Richtlinien gab es längst, bevor die ersten gesetzlichen Regelungen der EU zum ökologischen Landbau verabschiedet wurden. Und auch heute gehen von der konsequenten Weiterentwicklung dieser Richtlinien wichtige Impulse aus. Naturland Richtlinien decken dabei auch Bereiche ab, die in der EG-Öko-Verordnung nicht geregelt sind, wie z.B. die ökologische Waldnutzung, Textil- und Kosmetika-Herstellung oder auch soziale Aspekte über die Sozialrichtlinien.
Aktuelle Naturland Richtlinien: www.naturland.de/de/naturland/richtlinien
Vergleich zwischen EU Bio und Naturland Öko

NCS – Naturkosmetik-Standard und vegan
NCS – Naturkosmetik-Standard und vegan

NCS (Natural-Cosmetics-Standard) kennzeichnet Naturkosmetik für Mensch und Tier. Das Siegel etikettiert Naturkosmetik wie beispielsweise Shampoo, Lippenstifte oder Badezusätze.
Produkte, die das NCS-Siegel tragen, wurden eingehend geprüft und erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Sie bestehen aus natürlichen Ursprungsmaterialien, bevorzugt in Bio-Qualität.
Der NC-Standard unterscheidet vier Level: Naturkosmetik, vegane Naturkosmetik, Biokosmetik und vegane Biokosmetik.
Für alle Naturprodukte, die nicht unter die Sparte Naturkosmetik fallen, bietet die GfaW die NCP-Produktzertifizierung an.

NCP - Natural Care Product
NCP - Natural Care Product

NCP (Nature-Care-Product-Standard) bietet endlich eine einfache Umwelt-Kennzeichnung für Gegenstände des täglichen Bedarfs. Er steht für alle Non-Food-Produkte, die aus möglichst natürlichen Inhaltstoffen bestehen und die Umwelt nicht unnötig belasten.
Das Siegel etikettiert Produkte wie Hygieneartikel, Pflegemittel für Gegenstände, Spielzeuge oder Düngemittel.
Produkte, die das NCP-Siegel tragen, wurden eingehend geprüft und erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Sie bestehen aus natürlichen Ursprungsmaterialien, bevorzugt in Bio-Qualität. Für Naturkosmetik bietet die GfaW den NCS-Standard an.

Mehr Infos: https://gfaw.eu/ncp/

NON GMO Project
NON GMO Project

Das Non GMO Project ist der bekannteste und wichtigste Lizenzgeber für ein Gentechnikfrei-Siegel in den USA. Dabei ist das Project zwar die größte und bekannteste, aber nicht die einzige Siegelorganisation für gentechnikfreie Lebensmittel in den USA. Anders als in Deutschland gibt es für diesen Bereich in den USA keine staatliche Regelung.

Weitere Infos: https://www.nongmoproject.org/about/

Nordic Swan Ecolabel
Nordic Swan Ecolabel

Um die Umweltauswirkungen bei der Produktion von Gütern zu verringern und Verbrauchern die Entscheidung für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen zu erleichtern, führte der Nordische Ministerrat 1989 das Umweltzeichen Nordic Swan Ecolabel für die Länder Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island ein. Dieses benennt Kriterien für rund 60 verschiedene Produktgruppen mit mehr als 200 unterschiedlichen Produkttypen.

Um das Produkt mit dem Label auszeichnen zu lassen, müssen folgende Kriterien erfüllt werden:

  • strenge Umweltanforderungen in allen relevanten Phasen eines Produktlebenszyklus
  • strenge Anforderungen und Begrenzung für Chemikalien, die in Produkten verwendet werden
  • die Produkte müssen mindestens zu 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen
  • sie müssen recycelbar oder kompostierbar sein
  • Prüfung des Energieverbrauchs und der Emissionen in der Produktion


Weitere Informationen unter: http://www.nordic-ecolabel.org/

PEFC-Siegel
PEFC-Siegel

Im Fokus von PEFC steht die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern. Soziale, ökologische und wirtschaftliche Standards sollen verbessert werden.
PEFC steht für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“. Teil der Nicht-Regierungsorganisation sind u.a. verschiedene Mitglieder aus Holzhandel, Forstwirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und Mitglieder nationaler forstlicher Zertifizierungssysteme. Produkte mit dem PEFC-Siegel zeigen, dass die gesamte Herstellung zertifiziert und von unabhängigen Kontrollen überprüft wurde.

Beim PEFC-Siegel wird zwischen verschiedenen Varianten unterschieden:

  • PEFC Siegel: Produkte mit mind. 70 % PEFC-zertifiziertem und/oder recyceltem Material.
  • PEFC Recycled Siegel: Produkte beinhalten mind. 70 % Recyclingmaterial.
  • Außerdem gibt es das Regional-Siegel von PEFC: Es gibt zusätzlich Auskunft über die Herkunft des Holzes aus einer bestimmten Region in Deutschland (z.B. „Heimisches Holz aus Bayern“).
ProVeg
ProVeg

ProVeg ist die erste weltweit tätige Organisation für bewusste Ernährung, die sich für die pflanzliche Lebensweise einsetzt. ProVeg vereint Veggie-Organisationen und -Akteure auf der ganzen Welt und ist in Deutschland für die Vergabe des V-Labels zuständig.
Mehr Infos gibt’s hier: https://proveg.com/de/

Rainforest Alliance
Rainforest Alliance

Die Rainforest Alliance ist eine unabhängige internationale Umweltschutzorganisation. Sie setzt sich ein für den Schutz sensibler Ökosysteme, den Erhalt der Artenvielfalt und für bessere Lebensbedingungen der Farmer und Gemeinden in den Tropen und Subtropen. Das Siegel Rainforest Alliance CertifiedTM wird Farmen für ihren nachhaltigen Anbau verliehen. Grundlage der Zertifizierung ist der SAN-Standard für Nachhaltige Landwirtschaft, der ökologische, soziale und ökonomische Kriterien umfasst. Zertifizierte Farmen werden regelmäßig von unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsstellen auditiert.
Mehr zum Siegel finden Sie unter: www.ra.org/siegel

RAL
RAL

Das Gütezeichen „Rezyklate aus haushaltsnahen Wertstoffsammlungen“ GZ 720 soll den lückenlosen Nachweis der Herkunft der Sekundärrohstoffe aus der haushaltsnahen Getrennterfassung in den jeweiligen Stufen der Prozesskette sichern und Erzeugnisse, deren Güte gesichert ist, mit dem Gütezeichen kennzeichnen.
Mit dem Gütezeichen %-Recycling-Kunststoff können Mitglieder der Gütegemeinschaft dokumentieren, dass Kunststoffe aus dem Gelben Sack / der Gelben Tonne (oder ähnlicher Systeme) hochwertig verwertet und in neuen Verpackungen / Produkten eingesetzt werden. Hierbei wird der genaue prozentuale Anteil ausgewiesen. Dem RAL Gütezeichen liegen genau beschriebene und öffentlich zugängliche Güte- und Prüfbestimmungen zugrunde, die in regelmäßigen Abständen angepasst und überarbeitet werden.

Mehr Infos gibt's hier: https://ral-rezyklat.de/unsere-guetezeichen/

Recyclingwegweiser
Recyclingwegweiser

Mithilfe des Recyclingwegweisers können wir gemeinsam einen Beitrag für die Umwelt und gute Recycling-Kreisläufe leisten!
Wie das geht? Ganz einfach: Das Recyclingwegweiser-Logo auf unseren Eigenmarken zeigt, welche Teile der Verpackung nach Gebrauch voneinander getrennt und in welche Mülltonnen sie sortiert werden sollten.

  • Gelbe Tonne: Verpackungsbestandteile wie z.B. Deckel, Folien, Tuben und Behälter aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen gehören in den gelben Sack/die gelbe Tonne/Wertstofftonne.
  • Blaue Tonne: Materialien aus z.B. Papier und Pappe werden im Altpapier entsorgt.
  • Glascontainer: Der Glascontainer zeigt die Entsorgung über die entsprechende Altglassammlung an. Dabei steht Grün für Grünglas, Weiß für farbloses Glas und Braun für Braunglas.

Tipp: Farbiges Glas, z.B. blaues Glas, sollte über den Grünglasbehälter entsorgt werden.

Hinweis: Bitte für den eigenen Haushalt gegebenenfalls regional abweichende Entsorgungs- und Recyclingwege berücksichtigen.

RSPO
RSPO

Bei dem Warenzeichen RSPO handelt es sich um ein weltweit anerkanntes Öko-Siegel, das die Verwendung von RSPO-zertifiziertem nachhaltigem Palmöl signalisiert.
Der „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO – „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“) ist eine globale Initiative mehrerer Interessengruppen für zertifizierte nachhaltige Ölpalmprodukte. Die Mitglieder des RSPO sowie die Teilnehmer an seinen Aktivitäten kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, darunter Plantagenbetreiber, Hersteller und Händler von Ölpalmprodukten, Finanzinstitute sowie Umwelt- und soziale NGOs, und stammen aus vielen Ländern, die Ölpalmprodukte produzieren oder verwenden. Wichtigstes Ziel des RSPO ist es, „den Anbau und die Nutzung von nachhaltigem Palmöl durch Kooperation innerhalb der Lieferkette sowie durch einen offenen Dialog zwischen den beteiligten Interessengruppen zu fördern“.
Das RSPO-Warenzeichen kann verwendet werden, wenn ein RSPO-Mitglied die im RSPO-Dokument über die „Richtlinien zu Marktkommunikation und Ansprüchen“ dargelegten Richtlinien erfüllt.
Die Richtlinien legen die Anforderungen für RSPO-Mitglieder in Bezug auf das Modell „Identitätssicherung, Segregation und Massenbilanz“ fest und stellen die spezifischen Anforderungen für jedes Lieferkettenmodell gemäß RSPO SCCS (Lieferkettenzertifizierungsstandard) bereit. 

Die Lieferkettenmodelle werden dabei in folgende Kategorien unterteilt:
- Identity Preserved (IP)
Nach diesem Modell können nur (Halbfertig)-Produkte zertifiziert werden, in denen das enthaltene Palmöl zu 100% RSPO-zertifiziert ist und zu genau einer Palmölplantage zurückverfolgt werden kann. 

-Segregation (SG)
Nach diesem Modell können nur (Halbfertig)-Produkte zertifiziert werden, in denen das enthaltene Palmöl zu 100% RSPO-zertifiziert ist. Dabei kann das Palmöl aber aus verschiedenen zertifizierten Palmölplantagen und Palmölmühlen stammen. 

-Mass Balance (MB)
Nach diesem Modell können Produkte zertifiziert werden, in denen RSPO-zertifiziertes wie auch nicht-zertifiziertes Palmöl enthalten ist. Dabei muss gewährleistet werden, dass die verarbeitete Menge des RSPO-zertifizierten Palmöls der eingekauften Menge zertifizierten Palmöls entspricht. Dieses Modell ist vor allem für Unternehmen interessant, die es aufgrund ihrer Struktur oder ihrer Waren nicht gewährleisten können, zertifizierte und nicht-zertifizierte Rohstoffe immer zu trennen.

-Book & Claim (BC)
Dieses Modell ermöglicht nachhaltigen Palmölproduzenten die Teilnahme am Zertifikatshandel. Das nachhaltige Palmöl, also die physische Ware und die Nachhaltigkeitszertifikate werden getrennt gehandelt. Das handelbare Zertifikat steht für ein gewisses Mengenkontingent an Palmöl.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rspo.org

Stop Climate Change Klimafreudlich
Stop Climate Change Klimafreudlich

Das Siegel wird von AGRA-TEG Agrar- und Umwelttechnik GmbH Göttingen herausgegeben.
Ziel ist es, den Wert der entstehenden Treibhausgase zu ermitteln und Strategien zur Minderung des Treibhausgasausstoßes auszuarbeiten, z.B. durch Optimierung der Produktions- und Transportstruktur im Unternehmen. Die verbleibende Emissionsschuld wird dann ermittelt und durch den Kauf von Emissionsrechten bei einem Treuhänder ausgeglichen. Mit den Emissionszertifikaten werden Projekte, die dem Klimaschutz dienen, gefördert.

Mehr Infos gibts hier: https://www.stop-climate-change.de/

Mehr zum Thema "Textiles Vertrauen"
Mehr zum Thema "Textiles Vertrauen"

Der OEKO-TEX® STANDARD 100 ist auf Textilien aller Verarbeitungsstufen zu finden, die durch unabhängige Institute geprüft und als humanökologisch unbedenklich eingestuft wurden. Die Grenzwerte des Standards gehen oft über die Deutschen und internationalen Vorgaben hinaus. Die Prüfung bezieht sich dabei auf sämtliche Bestandteile des Textils.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.oeko-tex.com

Tierversuchsfrei PETA Approved
Tierversuchsfrei PETA Approved

Unternehmen können von PETA unter einer von zwei Bezeichnungen zertifiziert werden:

  • Global Animal Test-Free erkennt Unternehmen und Marken an, die überprüft haben, dass sie und ihre Lieferanten weltweit keine Tierversuche für ihre Inhaltsstoffe, Formulierungen oder Fertigprodukte durchführen, beauftragen, bezahlen oder zulassen und dies niemals tun werden, auch nicht in der Zukunft.


  • Global Tierversuchsfrei und vegan erkennt Unternehmen und Marken an, die die gleichen Anforderungen erfüllen und deren gesamte Produktlinie frei von tierischen Inhaltsstoffen ist. 


USDA
USDA

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Bedeutung hat das USDA vor allem für Firmen, die im Bereich der Landwirtschaft sowie der Agrarchemie tätig sind, da viele Produkte vor ihrer Markteinführung erst zugelassen werden müssen.

Mehr Infos gibt's hier: https://www.usda.gov/

UTZ
UTZ

UTZ ist eines der weltweit führenden Zertifizierungs- und Schulungsprogramme für Kaffee, Kakao, Tee und Haselnüsse. Das Label setzt bereits seit 15 Jahren anspruchsvolle Maßstäbe für Bauern, um effizienter, sozialer und umweltfreundlicher zu wirtschaften. In 36 Anbauländern weltweit arbeitet UTZ mit mehr als einer Million Bauern und Farmarbeitern zusammen. UTZ ist zudem Partner von Unternehmen, die sich mehr Nachhaltigkeit und Transparenz in der Lieferkette zum Ziel gesetzt haben.
Das Herzstück der UTZ Programme ist die Förderung guter Anbaumethoden und die Einhaltung strenger Umwelt- und Sozialstandards. Dadurch sehen sich Bauern in der Lage, ihre Produktivität und die Qualität der Ernte zu verbessern. Gleichzeitig können sie soziale und ökologische Herausforderungen, wie zum Beispiel Klimawandel, Wasserverschmutzung, geringe Schulbildung oder Kinderarbeit effektiver angehen.
Die Zertifizierung der Farmen wird jedes Jahr von unabhängigen Organisationen durchgeführt. Dabei besuchen die Zertifizierer die Farmen sowohl angekündigt als auch – stichprobenweise – unangekündigt.
Wesentliche Anforderung enthält der Standard hinsichtlich der Verwaltung und Bewirtschaftung der Farmen, Anbau- und Erntemethoden, den Sozial- und Lebensbedingungen der Bauern und Farmarbeiter, sowie zu Umweltschutz und Klimawandel.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.utz.org

Veganblume
Veganblume

Die Veganblume wird von der Vegan Society England vergeben. Produkte, die dieses Siegel tragen, sind frei von tierischen Zutaten und wurden auch nicht in Tierversuchen getestet.

Das V-Label sowie die Veganblume sind vertrauenswürdige Kennzeichnungen.
Mehr Infos: https://www.vegansociety.com/your-business/about-vegan-trademark

V-Label
V-Label

Das V-Label wird in Deutschland vom VEBU vergeben und kennzeichnet vegetarische und vegane Lebensmittel und Produkte. Meist findet es sich auf Verpackungen.

„Vegane“ Produkte dürfen:

  • keine Schlachtprodukte, keine Fette von Fischen, keine Fischbestandteile oder andere Meerestiere
  • keine Aromen tierischer Herkunft, keine Eier, kein Honig, keine Milcherzeugnisse, kein tierisches Wachs, kein Gelée Royale, keine tierischen Farbstoffe
  • kein Zucker, der mit Tierkohle gebleicht wurde
  • keine tierischen Trägerstoffe, Hilfsstoffe oder Zutaten tierischer Herkunft
  • keine Klärung mit tierischen Stoffen enthalten.

Auch wird darauf geachtet, dass in der Produktion die unbeabsichtigte Kontamination mit tierischen Stoffen im Endprodukt möglichst gering gehalten wird, d.h. unter 0,1 % liegt. 

“Vegetarische“ Produkte dürfen:

  • keine Schlachtprodukte, wie z.B. Innereien
  • keine Fette von Fischen, Fischbestandteile oder andere Meerestiere
  • keine Aromen tierischer Herkunft (ausgenommen Aromen auf Milchbasis)
  • keine Eier aus Käfighaltung (einschließlich „ausgestaltete Käfighaltung” und Kleingruppenhaltung)
  • keine Eier außer Geflügeleier (z. B. kein Kaviar)
  • keine Milcherzeugnisse, bei denen tierisches Lab verwendet wurde
  • kein Gelée Royale
  • keine tierischen Farbstoffe (z. B. echtes Karmin)
  • kein Zucker, der mit Tierkohle gebleicht wurde
  • keine tierischen Trägerstoffe, außer Derivate von genannten Ausnahmen
  • keine Klärung mit tierischen Stoffen wie z. B. Gelatine, Fischblase enthalten.

Auch wird darauf geachtet, dass in der Produktion die unbeabsichtigte Kontamination mit tierischen Stoffen im Endprodukt möglichst gering gehalten wird, d.h. unter 0,1 % liegt.

Übrigens: Produkte mit gentechnisch veränderten Zutaten, die deklarationspflichtig sind, erhalten kein V-Label.

VLOG
VLOG

Das „Ohne GenTechnik“ Siegel bietet Orientierung und die Sicherheit, dass in den gekennzeichneten Lebensmitteln bis zum Bestimmungsgrenzwert von 0,1% je Zutat keine gentechnisch veränderten Bestandteile enthalten sind. Außerdem wurde auch bei der Tierfütterung innerhalb von strengen Fristen auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen (nach EU-Recht nicht als gentechnisch verändert gekennzeichnet) verzichtet. Die Fütterungsfristen sind im deutschen EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz (EGGenTDurchfG) definiert.
Das Prüfsiegel ist eine eingetragene Wort-/Bildmarke und darf ausschließlich von Unternehmen genutzt werden, die die Kriterien des EGGenTDurchfG einhalten und dies durch entsprechende Nachweise glaubhaft machen können. Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) wurde exklusiv vom Inhaber des Siegels, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, damit beauftragt, das Siegel zu verwalten.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.og-info.org

WWF
WWF

BUDNI Eigenmarkenprodukte, die vom WWF anerkannte ökologische Standards erfüllen und entsprechend der Kriterien unabhängiger Prüforganisationen zertifiziert sind, tragen zur besseren Orientierung zusätzlich den WWF-Panda. So finden Sie als Kundin oder Kunde unsere umweltverträglicher hergestellten BUDNI Produkte als Alternativen im Sortiment noch schneller.

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