Ökologie bedeutet, im Einklang mit der Natur zu leben und unsere Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen. Durch umweltfreundlichere Produkte und nachhaltigere Praktiken möchten wir dazu beitragen, die Natur zu bewahren und die Artenvielfalt zu schützen. So können auch zukünftige Generationen eine intakte Umwelt genießen. Unsere Highlights im Bereich Ökologie findet ihr hier:

rund um die umwelt
wie du mikroplastik vermeiden kannst

Mikroplastik ist in aller Munde, doch oft bleibt einiges unklar. Wir erklären, was Mikroplastik ist, wo man es findet und wie man es vermeiden kann.
das mikroplastikfrei-siegel
Wir nutzen das Siegel: "Rezeptur ohne Mikroplastik"

Das Siegel kennzeichnet alle Hygiene-, Pflege- und Reinigungsprodukte der budni-Marken, deren Rezepturen mikroplastikfrei sind. Es wird weiterhin an mikroplastikfreien Rezepturen für unserer Produkte gearbeitet, bei denen die Produktleistung dadurch nicht eingeschränkt wird.
Weitere Infos findest Du hier.
was ist mikroplastik?
Der Begriff Mikroplastik umfasst u.a. synthetische Polymere (Kunststoffe) mit einer Größe von bis zu 5 Millimetern in fester Form sowie in halbfestem und flüssigem Zustand.
wie erkennt man mikroplastik in produkten?
Da Mikroplastik viele Namen hat und es für Verbraucher oftmals nicht einfach zu erkennen ist, welche Produkte festes oder flüssiges Mikroplastik enthalten, zeigt die folgende Liste Inhaltsstoffe, die ein sicheres Indiz für Mikroplastik sind:
- Polyethylene
- Polypropylene
- Polyethylen Terephthalate
- Nylon
- Acrylates Copolymer
- Acrylates Crosspolymer
- Polyurethan
- Polymethyl Methacrylate
- Polyacrylate
- Polystyrene
- Polyquaternium
wie gelangt mikroplastik eigentlich in unsere umwelt? welche auswirkungen hat es?
Der Einfluss von Kunststoffen auf die Umwelt rückt immer stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft. Hierbei spielt auch Mikroplastik eine Rolle: So sind z. B. die winzig kleinen, meist festen Kunststoffanteile häufig im Meer zu finden und verbleiben dort für viele Jahrzehnte. Kleinstlebewesen können das feste Mikroplastik aufnehmen, da sie es mit Nahrung verwechseln. Hierdurch kann es sich möglicherweise auch in der Nahrungskette anreichern.
Doch woher kommt das Mikroplastik in den Meeren ursprünglich? Bei dieser Frage muss zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik unterschieden werden:
primäres mikroplastik
Primäres Mikroplastik kann fest, halbfest oder auch flüssig sein. Es wird industriell hergestellt und ist nur maximal 5 Millimeter groß. Es dient beispielsweise in Kosmetika u. a. als Bindemittel oder auch als Formgeber, oder es unterstützt andere notwendige Produkteigenschaften.
So gelangt Primäres Mikroplastik ins Meer:
1. Mikroplastik wird zur Gewährleistung bestimmter Produkteigenschaften in Produkten eingesetzt.
2. Die Produkte werden vom Konsumenten gekauft und zu Hause genutzt.
3. Das Mikroplastik aus den Produkten gelangt z. B. beim Duschen oder Putzen ins Abwasser.
4. Die Filter der Abwasseranlagen reichen oft nicht aus: Das Mikroplastik treibt ins Meer.
sekundäres mikroplastik
Sekundäres Mikroplastik bildet sich beim Zerfall von größeren, festen Kunststoffteilen (Makroplastik). Es entsteht somit erst nach Gebrauch von Kunststoffprodukten und wird nicht von vornherein in kleinster Form industriell hergestellt.
So gelangt Sekundäres Mikroplastik ins Meer:
1. Produkte wie z. B. Textilien und Verpackungen aus Kunststoff werden produziert, gekauft und genutzt.
2. Kunststoffprodukte werden beabsichtigt oder unbeabsichtigt in die Natur geworfen und gelangen ins Meer. Dort verwittern sie und zerfallen zu Mikroplastik.
3. Auch der Abrieb von Autoreifen erzeugt Mikroplastik, das durch Regen und über die Flüsse ins Meer gelangt.
4. Winzige Fasern aus Kunststoffbekleidung lösen sich beim Waschvorgang und gelangen ins Abwasser.
5. Die Filter der Abwasseranlagen reichen oft nicht aus: Das Mikroplastik treibt ins Meer.
Übrigens: Die beschriebenen Auswirkungen von festem Mikroplastik sind (Stand heute) besser erforscht als die der halbfesten und flüssigen synthetischen Polymere. budni hat deshalb bereits reagiert und sämtliches festes Mikroplastik aus den Produktrezepturen der Eigenmarken entfernt. Und auch wenn weitere Forschungsergebnisse der halbfesten und flüssigen Polymeren noch ausstehen, handelt budni proaktiv und arbeitet an einer Rezepturumstellung aller geeigneten Drogerieartikel im Eigenmarkenbereich.
warum wird mikroplastik in drogerieartikeln eingesetzt?
Viele Verbraucher fragen sich, warum Mikroplastik in jeglicher Form nicht generell aus allen Produkten entfernt wird. Doch ganz auf Mikroplastik zu verzichten geht leider (noch) nicht. Warum? Halbfeste sowie flüssige synthetische Polymere werden in der Kosmetikindustrie eingesetzt, da bei bestimmten Produkten (Stand heute) ohne den Einsatz dieser Polymere die Produktleistung leidet.
Hier einige Beispiele:
- Haargele oder -sprays erzielen einen verbesserten Halt – ohne Mikroplastik-Inhaltsstoffe können diese guten Haltegrade nicht mehr erreicht werden.
- Make-ups haben eine verbesserte Abdeckungswirkung – auch hier lässt die Produktwirkung nach, sobald Mikroplastik aus der Rezeptur entfernt wird.
- Cremes lassen sich mit Unterstützung der Mikroplastikanteile besser auf der Haut verteilen bzw. ziehen schneller ein – diese Wirkung nimmt ohne den Mikroplastikeinsatz ab.
Der Ersatz von Mikroplastik ist bei bestimmten Produkten aber bereits an vielen Stellen möglich und wird von budni aktiv vorangetrieben. Schon seit Mitte 2014 haben wir die festen Mikroplastikpartikel aus allen Kosmetik-Eigenmarken konsequent entfernt. Auch der Einsatz von halbfesten und flüssigen synthetischen Polymeren wurde kritisch geprüft. Überall dort, wo es möglich ist, werden nun auch die halbfesten und flüssigen synthetischen Polymere ausgetauscht.
an den regalen nach diesem siegel ausschau halten

Um unseren Kund:innen und damit auch Dir das nachhaltige Einkaufen zu erleichtern, haben wir die Produkte markiert, die mikroplastikfrei nach der genannten Definition sind. Nun gibt es auf allen geeigneten budni-Markenprodukten bei budni das Siegel "Rezeptur ohne Mikroplastik", das den umweltbewussteren Einkauf noch leichter macht.
Das Siegel "Rezeptur ohne Mikroplastik"
Mit jedem Einkauf, bei dem Du mikroplastikfreie Produkte kaufst, hilfst Du der gesamten Umwelt. Dies ist somit gut für die Tiere, die Meere und schlussendlich auch für uns Menschen.
Übrigens: Auch die Siegel der zertifizierten Naturkosmetik – z. B. Natrue und COSMOS kennzeichnen mikroplastikfreie Produkte.
deine auswahl an produkten mit mikroplastikfreier rezeptur
wie du ganz einfach plastikbewusst einkaufen kannst

Überall im Alltag sind wir von Plastik umgeben. Das Shampoo befindet sich in einer Plastikflasche, die heißgeliebte Fleecejacke besteht auf Polyester und selbst das Obst im Supermarkt ist in Plastik verpackt. Aber warum ist das überhaupt so?
warum gibt es plastik? was ist das problem?
Plastik ist leicht und lässt sich in jeglicher Form und Farbe herstellen. Außerdem sind Plastikverpackungen super praktisch, da man in diesen auch flüssige Produkte einfach und hygienisch sicher nach Hause transportieren kann. So haben sich Plastikverpackungen in den vergangen Jahrzehnten zu einem praktischen Alltagshelfer entwickelt.
doch wo ist jetzt das problem dabei?
Zum einen wird Plastik meist aus Erdöl hergestellt. Die Gewinnung von Erdöl ist jedoch riskant und aufgrund der Freisetzung von CO2 zudem auch umweltschädlich. Zum anderen gibt es alarmierende Berichte, nach denen tote Wale mit Mägen voller Plastikmüll stranden, Mikroplastik unsere Meere verschmutzt und über den Fisch auch in die menschliche Nahrungskette gelangt. Dabei stehen manche Plastikmaterialien im Verdacht, krank zu machen. Schätzungen von Forschern zufolge wird es im Jahr 2050 bereits mehr Plastik als Fische im Meer geben! Dies gilt es zu verhindern!
was können wir tun?
Jeder von uns kann etwas tun, um den persönlichen Plastikkonsum zu reduzieren und damit sollten wir jetzt anfangen!
Plastikbewusst ist hier das Stichwort. Dank einfacher Tricks lässt sich beim Einkaufen sofort noch mehr Plastik einsparen! Ob mikroplastikfreie Kosmetik, wie bei Blütezeit, Zahnbürsten aus Bambus oder Mehrwegflaschen aus Glas, jeder Schritt hilft! Mit Nachfüllbeuteln für Seifen lassen sich bis zu 78 % Plastikverpackungen einsparen. Manchmal geht es aber auch ganz ohne Verpackungen – wie bei diversen Haar-, Hand- oder Körperseifen, die nicht in Plastik verpackt sein müssen. Wie auch beispielsweise unsere Favora Recycling-Taschentücherboxen - diese sind komplett plastikfrei und zu in Plastik verpackten Taschentüchern eine gute Alternative für zu Hause.
Und das ist gut so, denn dort, wo kein Plastikmüll ist, gibt es auch keine „Plastikflut“!
deine auswahl an plastikfreien produkten
das revolutionäre zerooo-mehrwegsystem

Wir sind stolz mit dem innovativen zerooo Mehrwegsystem an den Start gegangen zu sein – als erstes mit der Marke SEA ME. Damit bieten wir dir eine stilvolle und nachhaltigere Mehrwegalternative in der Drogerie. Einfach ein Produkt in der Mehrwegflasche von zerooo kaufen, das Produkt wie gewohnt nutzen, die leere Flasche wieder zurückbringen und bei uns das Pfand von 50 Cent an der Kasse zurückbekommen. Die Flaschen werden dann von zerooo – dem Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises - gereinigt und zur Neubefüllung wieder bereitgestellt. Genauso, wie ihr das schon von anderen Pfandflaschensystemen wie zum Beispiel aus der Getränkewelt kennt. Gemeinsam mit zerooo, arbeiten wir intensiv daran Ressourcenkreisläufe zu schließen und das ist: gut für dich und deine Welt.
deine aktuelle auswahl an zerooo produkten
schluss mit der wegwerfwirtschaft


Durch die richtige Mülltrennung kannst Du Verpackungen im Kreislauf halten und dadurch wertvolle Ressourcen schonen. Doch weil das manchmal nicht so leicht ist, möchten wir mehr Bewusstsein schaffen und aufklären. Was kommt in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack? Darauf gibt es eine einfache Antwort: Alles, was mal eine Verpackung war – außer Verpackungen aus Glas und Papier. So können Produkte ganz leicht wiederverwertet werden – wie easy ist das denn?! Probier's einfach aus und tu Dir und Deiner Umwelt etwas Gutes. Verpackungen im gelben Sack sind schon die halbe Miete.
Und wie recycelt wird, zeigen wir Dir in diesem Video.
manchmal muss man (sich) einfach trennen
Mit unserem Trennhinweis auf unseren Eigenmarkenartikeln schärfen wir das Bewusstsein für Recycling und klären Euch über verschiedene Entsorgungswege und zu trennende Materialien auf. So sollte z.B. der Deckel von der Shampoo-Flasche oder die Spenderpumpe von der Handseifenflasche vom Flaschenkörper getrennt entsorgt werden. So können die Bestandteile, die meist aus unterschiedlichen Materialien (z.B. PET und HDPE) bestehen in der Regel besser recycelt werden. Probier's einfach aus und gib den Materialen eine Chance auf ein neues Leben!
wir sind schon gut dabei!

Wusstest Du schon? Alle Flaschenkörper von unserer budni-Marke RESPEKT bestehen bereits zu 100 % aus recyceltem Plastik. Hier findest Du alles für eine nachhaltige Putzroutine.
besser verpackt dank rezyklat

Nicht nur beim Putzen spielt Recycling eine wichtige Rolle, sondern auch bei der alltäglichen Pflege. Probier' doch mal die Naturkosmetik von unserer budni-Marke BLÜTEZEIT aus! Viele Flaschenkörper haben hier schon einen hohen Rezyklatanteil von mindestens 95 %.
blau ist das neue grün
Unsere blauen Kassenbons sehen nicht nur anders aus – sie bestehen aus echtem recyclingfähigem Papier, ganz ohne chemische Farbstoffe.
So lassen sie sich problemlos im Altpapier recyceln.
Was das Papier im Vergleich zum weißen Bon besonders macht:
- FSC-zertifiziert – aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft
- Frei von chemischen Farbentwickler
- Licht- und feuchtigkeitsbeständig – kein Verblassen
- Lebensmittelsicher – unbedenklich im Kontakt mit Deinen Einkäufen
- Langlebig und robust – ideal als Garantie- und Rückgabebeleg
Mit jedem Bon entscheidest Du Dich für weniger Schadstoffe und Recycling. Blau ist das neue Grün.
Aber das Allerbeste: Du musst den Bon nicht mitnehmen, wenn Du ihn nicht brauchst. So sparst Du sogar das umweltfreundlichere Papier – und tust damit der Umwelt noch mehr Gutes.
recycling in der filiale

In jeder budni-Filiale findest Du eine sogenannte Recyclingstation. Hier hast Du die Möglichkeit, neben Kunststoff (sprich Plastik) auch Restmüll, Papier und Pappe sowie Batterien, Natur-Korken und Energiesparlampen gesondert zu entsorgen. Den gesamten Müll entsorgen wir fachgerecht – abgesehen von den Korken, die wir zusammen mit dem NABU sammeln.
Außerdem erhältst Du in allen Hamburger budni-Filialen Müllsäcke der Stadtreinigung. Die Laubsäcke gibt es von September bis Dezember, während der „Weiße Sack“ das ganze Jahr über erhältlich ist. Dieser ist für den Fall, wenn Du mal so viel Müll Zuhause hast, dass Deine Restmülltonne überquillt. Darüber hinaus gibt es in allen Hamburger Filialen praktische, kostenlose Gassi-Beutel an der Kasse.
Sprich uns einfach an!
zum schutz des kranichs: die korkensammelaktion

Seit Jahrhunderten nutzen Menschen Kork als Dichtungs- und Dämmmaterial. Typischerweise kennen wir Kork in Form von Korken als Flaschenverschluss, die zumeist aus den Korkeichenwäldern aus Spanien stammen. Heutzutage werden häufig auch Korken aus Plastik oder Glas verwandt.
Das ist doch viel besser, weil man keine Wälder mehr nutzen muss oder? Das stimmt leider so nicht. Da man nicht mehr so viele Korkeichen für die Produktion von Korken braucht, besteht die Gefahr, dass der Bestand an Korkeichenwäldern zurückgeht und das Land anderweitig genutzt wird, z. B. als Bauland. Was die wenigsten wissen, ist, dass der Großteil der europäischen Kraniche in genau diesen Wäldern überwintert. Sie ernähren sich von den Eicheln der Bäume.
Zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschlands (NABU) sammelt budni deshalb in allen Filialen Korken, die im Rahmen der KORKampagne recycelt werden. Das dadurch entstandene Korkgranulat wird verkauft und der Erlös daraus wird genutzt, um Naturschutzprojekte für den Kranich in Deutschland und Spanien zu unterstützen. Der NABU Hamburg nutzt die Gelder, um beispielsweise die Kranichbrutplätze an der mittleren Elbe zu erhalten.
Wir freuen uns deshalb über jeden gespendeten Korken!
taschen mit recycling-material für deinen einkauf

Kennst Du unsere Mehrweg-Taschen? Bereits seit 2011 gibt es sie, die bunte Einkaufstasche mit Recyclingmaterial. In immer neuen Motiven, aber stets genauso umweltfreundlich aus mind. 70 % recyceltem Kunststoff. Dabei können Kunden die Tasche in jeder budni-Filiale käuflich erwerben und bei Verschmutzung oder Verschleiß kostenlos gegen eine Neue austauschen.
budni setzt sich damit proaktiv für das Abschaffen der herkömmlichen Einwegtüten ein und reagiert damit auf die EU-Richtlinie, die zur Reduzierung von Plastiktüten aufruft. Deshalb bieten wir neben den Recycling-Taschen nur feste Papier-Tüten an.
elektrogeräte und batterien - elektrokleingeräte richtig entsorgen

Elektrogeräte sind Geräte, die Strom brauchen. Zum Beispiel: Handys, Toaster oder elektrische Zahnbürsten. Du erkennst die Produkte an dem durchgestrichenem Mülltonnensymbol:
Diese Geräte dürfen nicht in den normalen Hausmüll entsorgt werden. Sie enthalten oft:
1. Gefährliche Stoffe, die die Umwelt schädigen und
2. wichtige Ressourcen, die wiederverwendet werden können.
Gib Deine alten Geräte kostenfrei bei zuständigen Sammel- und Rücknahmestellen ab. So werden sie vom unsortierten Siedlungsabfall getrennt und richtig recycelt.
Natürlich kannst Du alle Elektrokleingeräte (Kantenlänge max. 25 cm) bei budni abgeben (max. 3 Geräte). So helfen wir gemeinsam, die Umwelt zu schützen.
batterien und akkus richtig entsorgen
Auch Batterien und Akkus dürfen nicht in den Hausmüll.
Folgendes ist wichtig:
- Rückgabemöglichkeit: Auch Batterien und Akkus können kostenfrei bei allen Sammelstellen abgegeben werden.
- Kostenlose Abgabe: Auch bei budni an den Recyclingstationen können Batterien und Akkus abgegeben werden.
- Mengenbeschränkung: In den Filialen können Sie nur übliche Mengen abgeben. Außerdem nur Batterien, die wir auch verkaufen oder verkauft haben.
werde mit uns zum lebensmittelretter!

Insgesamt werden in Deutschland 11 Mio. Tonnen Lebensmittel pro Jahr weggeworfen!
Pro Kopf und Jahr sind das ca. 78 kg Lebensmittelabfälle. *
Kauf ruhig auch mal Waren kurz vor Ablauf des MHD und rette Lebensmittel vor der Tonne!
rette lebensmittel - denn abgelaufen bedeutet nicht gleich schlecht.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (kurz MHD) ist das Datum, bis zu dem der Hersteller garantiert, dass ungeöffnete Lebensmittel bei durchgehend richtiger Lagerung seine Eigenschaften wie Geruch, Geschmack, Farbe etc. behalten Vertrau auf deine Sinne!
Der Ablauf des Datums bedeutet nicht automatisch, dass die Lebensmittel weggeschmissen werden müssen. z. B.: Zucker und Salz sind unbegrenzt haltbar.
Aber Achtung!
Bei leicht verderblichen Lebensmitteln, wie frischem Fisch oder Fleisch ersetzt das Verfalls-/Verbrauchsdatum das MHD. Bis zu diesem dürfen leichtverderbliche Lebensmittel verkauft und verzehrt werden. Nach Ablauf sollten diese nicht mehr verzehrt werden, da eine Gesundheitsgefahr durch Keimbelastungen bestehen kann.
wie lagert man lebensmittel richtig?
- Exotisches Obst sollte bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.
- Fleisch und Fisch bleiben unten im Kühlschrank am frischesten, denn dort ist es am kältesten, bitte beachte die Angaben des Kühlschrankherstellers.
- Butter und offene Säfte sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.
- So ist beispielsweise Joghurt und Quark originalverschlossen oftmals noch 4 bis 12 Wochen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar. **
Also: Vertrau auf deine Sinne!
Riechen, Sehen, Schmecken, statt nur das MHD zu checken!
*Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
**Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/auswaehlen-zubereiten-aufbewahren/kaese-butter-und-milchprodukte-alles-zu-haltbarkeit-und-lagerung-58931
unser weg für mehr klimaschutz

Die globale Erderwärmung ist spürbarer denn je, sodass sofortiges Handeln elementar wichtig ist. Noch haben wir die Möglichkeit Stellschrauben zu drehen und die Zukunft positiv zu beeinflussen. Ein zentrales Handlungsfeld ist daher der Schutz unseres Klimas.
ambitionierte klimaziele
Um effektiven Klimaschutz zu gewährleisten, hat die budni Handels- und Service GmbH (BHSG) im EDEKA Verbund wissenschaftsbasierte Klimaziele definiert. Diese orientieren sich an den Anforderungen der Science-Based Targets initiative (SBTi). Das bedeutet, dass Treibhausgasemissionen entsprechend eines Pfades reduziert werden, der dazu beiträgt, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Mit der Unterzeichnung des “Commitment Letter” der SBTi Anfang 2022 hat sich die BHSG langfristig verpflichtet, die Anforderungen des Netto-Null-Ziel-Standards der SBTi zu erfüllen. Dies beinhaltet u.a. eine drastische Emissionssenkung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zwischen-zeitlich wurden unsere Ziele durch die Initiative validiert. Nun heißt es Maßnahmen umzusetzen, um die ambitionierten Ziele auch zu erreichen.
klimabilanzen 2022 bis 2024

Die jährliche Klimabilanz zeigt uns, wo die größten Emissionsquellen („Hotspots“) in unserem Geschäftsbetrieb liegen. So können wir gezielt Maßnahmen ergreifen, die den größten Einfluss haben. Diese setzen wir Schritt für Schritt um und überprüfen regelmäßig ihre Wirkung. Die alljährlichen Klima-Bilanzierungen helfen uns, Erfolge sichtbar zu machen und bei Bedarf gegenzusteuern – für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und die Erreichung unserer Treibhausgasreduktionsziele.

Seit 2022 wird die Klimabilanz der Budni Handels- und Service GmbH (BHSG) gemeinsam mit der EDEKA-Zentrale und Netto Marken-Discount veröffentlicht – basierend auf den validierten Zielen der Science Based Targets Initiative (SBTi). Die BHSG trägt dabei gemäß Scope 1 und 2 regelmäßig weniger als 1 % zu den Gesamtemissionen bei. Die Veröffentlichung dazu ist hier einlesbar.
Parallel dazu bilanziert die Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG ihre eigenen Emissionen.
Entwicklung der Emissionen (Scope 1 und 2)
Basisjahr: 2022

Im Basisjahr 2022 lagen die Emissionen bei rund 1.757 Tonnen CO₂e. 2023 stiegen sie leicht um 4 %, vor allem durch höhere Scope-2-Emissionen (+85 %), während Scope 1 um 8 % sank. 2024 konnten wir die Gesamtemissionen deutlich um 21 % senken.
Was steckt dahinter?
Wie auch im Vorjahr fallen die meisten Emissionen 2024 für Scope 1 und 2 beim Heizen an (insgesamt 49 %), gefolgt vom Einsatz von Kältemitteln mit 24 %. In 2024 wurde aufgrund unseres Ökostrombezugs keine Emissionen aus Strom erzeugt. Die Emissionen für das Heizen (Scope 1) sind im Vergleich zu 2023 um 6 % und im Vergleich zu 2022 sogar um fast 36 % gefallen. Fernwärme wiederum (Scope 2) ist um 246 % gestiegen. Insgesamt konnte Wärme für Scope 1 und 2 2024 um rund 20 % gesenkt werden. Dies begründet sich in durch die Umstellung von Gas (Scope 1) der Zentrale auf Fernwärme, welche nun in Scope 2 anfällt.
2024 haben wir aufgrund der Gesetzgebung (CSRD) mit der Klimabilanzierung deutlich früher im Jahr begonnen. Dadurch mussten wir auf weniger vorhandene Abrechnungsdaten zur Berechnung der Bilanz zurückgreifen als in den Vorjahren. Dies führt zu ungünstigen Hochrechnungen bei der Fernwärme und entsprechend sehr hohen Emissionswerten im Vergleich zum Vorjahr.
Beim Thema Kältemittel ist eine Senkung um 28 % im Vergleich zum Vorjahr zu vermerken. Leckage-Reparaturen und Wartungen von Kältemittelanlagen sowie reguläre Auffüllungen mit Kältemitteln finden immer sehr punktuell statt. Hierdurch können in einigen Bilanzierungsjahren gehäufte Kältemittelemissionen auftreten. Dies traf auch 2023 vermehrt auf die Filialen zu.
In 2024 haben wir keine Strom-Emissionen erzeugt. Alle budni-Filialen und das Verwaltungsgebäude werden seit vielen Jahren mit Ökostrom betrieben. Einige Filialen befinden sich jedoch in Einkaufszentren, die ihren eigenen Strommix beziehen. Hier kann es zu Ungenauigkeiten in der Abgrenzung des Strombezugs kommen, die 2022 und 2023 zu sehen sind. Auf diese Ungenauigkeiten haben wir aktuell keinen Einfluss. Auch wird Graustrom von Parkplatzbetreibern an unseren Filialen eingesetzt. Auf den Einsatz der Stromqualität in diesen Bereichen haben wir keinen direkten Einfluss. Wir sind gerade in den Anfängen der Planung von sogenannten Smart Metern, mit denen die Erfassung des Stromverbrauchs in Echtzeit möglich ist. Mit der Umsetzung sollen die oben genannten Ungenauigkeiten aufgefangen werden und ein transparenter Strombezug dauerhaft möglich werden.
Senkungen der Fuhrparkemissionen in 2023 (-15 % zum Vorjahr 2022) lassen sich zum einen durch eine reduzierte Reisetätigkeit, aber auch weniger Leasingfahrzeuge erklären. Zum anderen wurden die ersten Elektrofahrzeuge in der Fahrzeugflotte angeschafft. In 2023 wurden viele Mitarbeiter mit Reisetätigkeit eingestellt, die in 2024 ein Leasingfahrzeug bekommen haben. Dies führte zur Steigerung der Emissionen um 19 % im Vergleich zum Vorjahr.
die zukunft im blick

Viele weitere Maßnahmen zahlen bereits auf die Senkung der Treibhausgasemissionen bei budni ein. So hat budni schon heute über 95 Prozent der Filialen und über 90 Prozent des Lagers auf energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt, alle Kühlgeräte in den Filialen mit Türen versehen und auf klimafreundlichere Kühlmittel gewechselt. Besonders klimaschonend ist auch, dass z. B. die Filialen, das gesamte Lager sowie ein Verwaltungsstandort bereits seit Langem mit Ökostrom betrieben werden.
methodik
Die budni Klimabilanzen – Bezugszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember – wurden nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol Corporate Standard für die Budni Handels- und Service GmbH & Co KG und die IWAN BUDNIKOWSKY GmbH & Co KG erstellt und von einer externen Wirtschaftsprüfung verifiziert (mit limited level of assurance und einem 10 Prozent Wesentlichkeitsansatz). Die Systemgrenze bezieht sich auf alle budni Liegenschaften, über die operative Kontrolle besteht (Hauptverwaltungsgebäude und Zentrallager der Budni Handels und Service GmbH & Co KG, Hauptverwaltungsgebäude sowie sämtliche Filialen der IWAN BUDNIKOWSKY GmbH & Co KG und IWAN BUDNIKOWSKY Berlin GmbH). Die Verbrauchs- und Emissionsdaten wurden mittels eines softwaregestützten Klimabilanzierungstools ausgewertet. budni strebt weiterhin eine jährliche Klimabilanzierung an.
auf dem weg zu klimafreundlicheren produkten

Klimaschutz hat bei budni viele Gesichter. Neben Ambitionen auf Unternehmens-Ebene sind vor allem auch die Produkte in unserem Sortiment ein wichtiger Hebel, um für mehr Klimaschutz zu sorgen.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind mittlerweile immer häufiger für uns spürbar. Unser aller Ziel sollte deshalb sein, Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren. Von der Produktion und den dafür benötigten Rohstoffen bis hin zur Entsorgung – während des Lebenszyklus eines Produktes entstehen an vielen Stellen CO2 Emissionen. Um den Einfluss der Produkte unserer budni-Marken auf das Klima zu verringern, arbeiten wir intensiv daran, die entstehenden Emissionen konsequent zu reduzieren. In einem zweiten Schritt können unvermeidbare Emissionen berechnet und bepreist werden, um klima- und biodiversitätswirksame Projekte zu fördern. Unser Ziel bei diesem Prozess ist es, immer mehr Emissionen direkt reduzieren zu können und somit den Anteil an klimaschädlichen Emissionen fortlaufend zu verringern.
reduktion

Um die Produkt-Emissionen zu reduzieren, bieten sich mehrere Ansatzpunkte in der Lieferkette. Die benötigten Rohstoffe und der An- und Abbau dieser, die Weiterverarbeitung und Produktion, die Logistik, wie auch die Verpackung des Produktes sind wichtige Stellschrauben, um unseren Kund:innen ein möglichst klimafreundliches Produkt anbieten zu können. Logistikoptimierungen oder die Verwendung von Rezyklat in Verpackungen sind beispielsweise zwei Wege, die es uns ermöglichen, ein klimafreundlicheres Angebot zu schaffen.
kompensation

Um sicherzugehen, dass die Kompensations-Projekte einem hohen Standard genügen, setzen wir bei Projekten auf den sogenannten „Gold Standard“, der vom Umweltbundesamt (UBA) empfohlen wird. Der Gold Standard berücksichtigt nicht nur Kriterien der ökologischen Nachhaltigkeit, sondern bezieht auch soziale Aspekte mit ein. Nicht nur das Klima, sondern auch die Gesellschaft soll von den finanzierten Projekten profitieren.
Darüber hinaus sind neue, wie auch noch laufende Projekte mit dem Verified Carbon Standard (VCS) zertifiziert. Er ist der am häufigsten verwendete Standard zur freiwilligen Kompensation. Um auch hier soziale und ökologische Kriterien zu berücksichtigen, wird er häufig in Kombination mit Zusatzzertifizierungen verwendet.
Über die Projekt-ID auf Deinem Produkt kannst Du mehr darüber erfahren, welches Projekt durch das von Dir gekaufte Produkt unterstützt wird. Auf der Website unseres Kompensationspartners ClimatePartner kannst Du die ID ganz einfach in die Suchleiste eingeben und so erfahren, welche Klimaschutzprojekte unterstützt werden.
Seit 2023 steigt budni sukzessive aus der Werbung bzw. der Kommunikation mit dem „Klimaneutral“-Label aus. Denn auch wenn wir nach wie vor wissenschaftsbasierte Klimaziele verfolgen und wir weiterhin daran arbeiten, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern, wollen wir für mehr Klarheit in der Verbraucherkommunikation sorgen.
entwaldungsfreie lieferketten

Der Wald ist die Lunge unserer Erde und Lebensraum für viele Tierarten. Ihn weltweit zu schützen, ist wesentlich. Entwaldungs- und umwandlungsfreie Lieferketten stellen sicher, dass Produkte und Rohstoffe ohne die Zerstörung von Wäldern oder anderen wichtigen Ökosystemen hergestellt werden.
Wir als BUDNI Handels- und Service GmbH & Co. KG verpflichten sich zu entwaldungs- und umwandlungsfreien Lieferketten. Wir streben die Umsetzung bis 2025 an und gehen deutlich über die Anforderungen der Gesetzgebung hinaus, da wir nicht nur den Schutz von Wäldern adressieren, sondern auch andere wertvolle Ökosysteme in unser Engagement einbeziehen. Mehr Infos zu unserem Engagement findet Du hier.











